Essen: Aggressive Bettler belästigen Anwohner, Kunden und Geschäftsleute

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Betteln ist  nicht gleich Betteln? Früher gab es die Bettel-Mafia aus dem rumänischen oder bulgarischen Raum vor allem in Südeuropa, in Rom, Barcelona oder Neapel. Seit dem Schengen-Abkommen wurde auch Deutschland immer stärker damit gesegnet. Von Scheibenwischern mit aggressivem Auftreten, die die Autofahrer terrorisieren bis hin zu Dauer-Bettlern vor Sparkassen, öffentlichen Einrichtungen und auf sämtlichen größeren Plätzen in allen deutschen Städten.

Betteln und belästigen? Wer bettelt, kann eventuell mit Mitleid rechnen, sofern man keine Masche erkennt. Hier muss man genau unterscheiden, um welche Art von Bettlern es sich handelt. Sind es wirklich arme Einzelschicksale oder ist es eine mafiaartige Organisation, die dahinter steckt, also Betrug und organisierte Kriminalität in Form faktischer Versklavung des „Personals an der Front“ (Stichwort: Kinder, zur Schau gestellte Behinderungen, aggressiv, kurz: organisiert-südosteuropäisches Gewerbe). Der typische Bettler mit Hut und verfranzter Kleidung ist durch eine unglaubliche Vielzahl von jungen arbeitsfähigen Leuten aus Süd-Ost-Europa ersetzt bzw. verdrängt worden.

Viele Bürger haben bereits Bekanntschaft mit solchen Bettlern gemacht und meiden nicht nur deswegen, aber hauptsächlich Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen. Auch in der Innenstadt von Essen fühlen sich Anwohner, Kunden und Geschäftsleute von aggressiven Bettlern belästigt und die Beschwerden darüber nehmen zu:

[…]„Wenn man die Kettwiger Straße heruntergeht, wird man mindestens zehn Mal hintereinander angebettelt“, klagt der Essener, der nicht mit Namen genannt werden möchte. Er berichtet von aufdringlichen Zeitschriftenverkäufern und „wilden Bettlern“, „die sich bewusst provokativ in die Fußgängerzonen setzen und entweder ihre verkürzten Beine bloßstellen oder auch mit Kindern betteln“.

Dem Inhaber eines Straßencafés auf der Kettwiger Straße sind die aggressiven Bettler ein Dorn im Auge. „Sie belästigen unsere Gäste an den Tischen, deshalb versuche ich sie fernzuhalten.“ Dass organisierte, wahrscheinlich rumänisch-stämmige Bettel-Gruppen am Werke seien, könne er aus eigener Anschauung bestätigen. „Die werden morgens – sechs, sieben Leute – mit Bussen gebracht und abends abgeholt.“ – „Sie bringen auch verkrüppelte Landsleute mit. Hat der eine Feierabend, wird er sofort durch einen anderen ersetzt.“ […] Weiterlesen auf WAZ.de

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