Es wird immer absurder: Handelsketten planen die Impfung im Laden

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Die Impfbereitschaft ist in Deutschland ins Stocken geraten, nun wollen große Handelsketten die Impfwilligkeit ankurbeln und planen die Spritze im Laden. Sie eint die Angst vor einer möglichen weiteren Schließungsphase, erzwungen durch eine vierte Pandemie-Welle.

Die auch an der Kampagne beteiligten Lebensmittelketten (Aldi, Lidl, Edeka, Rewe, Kaufland) waren doch nie vom Lockdown betroffen, sie sind eher Profiteure, da die Gastronomie geschlossen wurde und die Menschen mehr Lebensmittel kauften, u.a. auch für die Zubereitung warmer Mahlzeiten.

Weder die Politik noch die Handelsketten wollen begreifen, dass es nicht an den Impf-Angeboten liegt, warum ein beträchtlicher Teil der Bürger sich nicht impfen lassen will. Die zahlreichen Horrormeldungen über Nebenwirkungen und Todesfällen haben ein Umdenken erzeugt. Und was den Lockdown betrifft, der wurde nicht durch das Virus, sondern von der Regierung erzwungen.

[…] Mehr als ein Dutzend Handelsketten will dafür werben, dass sich mehr Menschen gegen Covid-19 immunisieren lassen und planen die Spritze im Laden. Sie treibt die Angst um, dass es erneut zu einem Lockdown kommen könnte – eine große Chance für Impfbereite.

Unter dem Slogan „Leben statt Lockdown. Lass’ Dich impfen“ wollen sie Plakate in ihre Schaufenster hängen, mehrsprachige Broschüren auslegen und in den sozialen Medien für den Piks in den Oberarm werben. Fußballer Emre Can stellt sich als Gesicht der neuen Kampagne zur Verfügung.

Die Finanzierung werde von den beteiligten Unternehmen gestemmt. Dazu zählen Lebensmittelketten wie Aldi, Lidl, Kaufland, Rewe und Edeka, außerdem Bekleidungs- und Schuhhändler wie Deichmann, Breuninger, Ernsting’s Family, Kik, oder S.Oliver, die Warenhauskette Karstadt Kaufhof Galeria, der Elekronikanbieter Mediamarkt Saturn, der Buchhändler Thalia, die Großhändler Metro und Transgourmet und die Shoppingcenter-Betreiber ECE und Unibail Rodamco. […]  Mehr auf Welt.de ( Artikel im Archiv)

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