Endlich: Italien beschlagnahmt „Sea-Watch 3“

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Vier Tage nach dem Aufsammeln von 65 Einreisewilligen aus dem Gummiboot vor der libyschen Küste haben italienische Behörden das NGO-Schiff „Sea-Watch 3“ beschlagnahmt. Endlich wurde der Schlepperkahn an die Kette gelegt und hoffentlich bleibt er auch angeleint, nur so kann der Sumpf des Schleusens übers Mittelmeer ausgetrocknet und die illegale Einwanderung von Kulturfremden mit vorwiegend ungeklärter Identität eingedämmt werden.

Tagesschau.de berichtet:

Vier Tage nach der Rettung von 65 Bootsflüchtlingen durch die deutsche Hilfsorganisation „Sea-Watch“ haben die italienischen Behörden deren Hilfsschiff beschlagnahmt und die Migranten an Land gebracht. Die italienische Finanzpolizei setzte die „Sea-Watch 3“ am Sonntag in italienischen Gewässern fest.

Die verbliebenen 47 Migranten an Bord wurden in Motorbooten auf die Insel Lampedusa gebracht.

Dass die Migranten an Bord der „Sea-Watch 3“ von italienischen Beamten auf die Insel Lampedusa südlich von Sizilien gebracht wurden, erfuhr Salvini offenbar erst durch die Berichterstattung im Fernsehen. Er stellte daraufhin die Frage, wer in der Regierung eine solche Entscheidung gegen seine ausdrückliche Anordnung getroffen habe. Vize-Ministerpräsident Luigi Di Maio von der mit der Lega regierenden populistischen Fünf-Sterne-Bewegung entgegnete, es sei unabdingbar, die Passagiere eines beschlagnahmten Schiffes an Land zu bringen.

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