Endlich hat es geklappt: 144 Fahrgäste an Bord der „Geo Barents“

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Die Erleichterung nach der langen Wartezeit (10 Tage) auf Migrantenboote dürfte bei der Schiffs-Crew der „Geo Barents“ groß sein, endlich hat es mit der „Seenotrettung“ geklappt und das gleich mehrmals. Am Donnerstagabend (Video oben) wurde das erste Holzboot mit 26 Personen gefunden, darunter angeblich 15 unbegleitete Minderjährige, am Freitag ein weiteres Holzboot mit 97 Personen und ein Fiberglasboot mit 21 Personen. Insgesamt befinden sich nun derzeit 144 Fahrgäste an Bord, darunter angeblich 25 unbegleitete Minderjährige, mit dem Wunsch nach Europa geschippert zu werden. Allerdings dürfte sich die Überfahrt noch etwas verzögern, denn die Kapazität zur Personenbeförderung des Schiffes ist noch nicht ausgelastet.

Bis zur ersten erfolgreichen „Seenotrettung“ der Migrantenfähre „Geo Barents“ fing die libysche Küstenwache insgesamt weitere 439 Migranten in fünf verschiedenen Operationen ab und brachte diese zurück nach Libyen. Die Wetterlage war zwar günstig, sodass die Schleuser die wertvolle Fracht zur Übernahme losschickten, allerdings war die libysche Küstenwache schneller und schnappte dem Migrantendampfer einfach die Fahrgäste weg.

Das Video von Migrant Rescue Watch zeigt die Ankunft von 151 der insgesamt 439 Migranten auf dem Marinestützpunkt Tripoli, die abgefangen wurden und der „Geo Barents“ quasi durch die Lappen gingen.

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