Eklat in Duisburg: OB droht nach Gewalt-Pose mit Rauswurf eines türkischen Beiratsmitglieds

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Gehören massive Drohungen zukünftig in Deutschland zum politischen Alltag? Eklat im Duisburger Integrationsrat: Oberbürgermeister Sören Link (SPD) hat am Dienstag zu Beginn der Sitzung des Integrationsrats das türkische Beiratsmitglied Bekir Sipahi (DSP) unter Verweis auf das Hausrecht aufgefordert, sich im Umgang mit Mitgliedern des Gremiums zu mäßigen und jedwede Form und Pose der Bedrohung zu unterlassen. (OB: „Ich lasse Sie sonst des Saales verweisen!“) Noch immer geht es im Kern um die so genannte „Armenien-Resolution“ des Deutschen Bundestages vom Juni dieses Jahres, die in der Türkei von der dortigen politischen Führung wie auch in Deutschland und Duisburg von vielen „Auslandstürken“ und wie auch von Deutschen mit türkischer Herkunft vehement abgelehnt wird. Weiter auf WAZ

Was bildet sich ein Mitglied der türkischstämmigen Mehrheit des Duisburger Integrationsrates  eigentlich ein, was er sich herausnehmen kann? Normale Debatte ist offenbar nicht möglich, immer auf Angriff gepolt und der Reflex ist grundsätzlich maximales Verletzen des Gegenübers und dabei immer die selbstgewählte Opferrolle eloquent zu zelebrieren – pubertäres Verhalten im großen Maßstab. Es geht nicht an, dass Integrationsräte eine Antideutsche Politik betreiben, indem sie türkische Interessen vor deutsche Interessen setzen, die Integration bekämpfen und Parallelwelten schaffen.

Es zeigt sich wieder einmal die Sinnlosigkeit von Integrationsräten, das weiß im Grunde auch  fast jeder, aber das Wunschdenken ist ein seltsames Ding.

  • Das Schlüsselkind

    @Politikstube: Bitte mal den Titel korrigieren. Ihr meint sicher eine “ Posse “ und keine „Pose „

    • Ralf Schubert

      Pose wie posieren war wohl gemeint. Posse wäre so etwas ähnliches
      wie ein Schauspiel

      • Das Schlüsselkind

        Selbstverständlich ist es eine Posse, und das nennt man auch ein Schauspiel (richtig) was da abging. Posieren (Pose) tut man vor der Kamera für eine gute Aufnahme. Mit „posieren“ hatte das Schauspiel weder von Sören Link, noch von Bekir Sipahi etwas gemein. Meine Güte, die deutsche Sprache sollte doch Muttersprachlern geläufig sein.

  • Klaus Schnelle

    NICHT DROHEN, machen. Aber dazu bräuchte man EIER !!

  • Rick West

    „Es zeigt sich wieder einmal die Sinnlosigkeit von Integrationsräten, […]“
    Seltsamerweise brauchen wir hierzulande nur Integrationsräte für bestimmte Menschengruppen. Mir sind z.B. zumindest keine Integrationsräte für Japaner, Spanier, Griechen, Inder oder Äthiopier bekannt. Woran das wohl liegt…

    Es zeigt sich außerdem immer mehr, dass sogenante Integrationsbeauftragte ihre Aufgabe nicht in der Integration von Ausländern in die deutsche Gesellschaft sehen, sondern in der Einforderung von Einfluss, Geld und Sonderleistungen – und der Anpassung der Mehrheitsgesellschaft an die Minderheiten.

    Dass besagte Menschen Muslime sind, ist nicht verwunderlich. Ist der Islam doch schließlich nicht nur eine Religion, sondern eine komplettes Gesellschafts- und Staatsmodell. Statt den Integrationsbeauftragten, Imamen und Ausländerorganisationnen zuzuhören, sollten wir eher Ex-Muslime und integrierte (ehemailge) Ausländer zu Wort kommen lassen. Diese sind nämlich Teil der deutschen Gesellschaft geworden und daher für diese Aufgabe eher geeignet.