Einschleusen Minderjähriger: Seehofer will Schleuser härter bestrafen

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Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigt an, das Geschäftsmodell „Schleusen von Minderjährigen“ nach Deutschland strenger zu bestrafen, also reine Symptombekämpfung statt  das Anreizsystem „vorgeschickter Ankerkinder“ – teils mit Vollbart – zu unterbinden und diese Illegalen umgehend zu den Eltern zurückzuschicken. Den Schleusern werden vor Furcht vor der harten deutschen Justiz schon die Knie zittern und die Profiteure überdenken bestimmt ihr Handeln? Seehofers Ankündigung ist wohl eher dem Wahlkampf in Bayern geschuldet, um der AfD das Wasser abzugraben.

[…] Parallel zur Neuregelung des Familiennachzugs soll nach dem Willen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auch schärfer gegen Schleuser von Kindern vorgegangen werden. „Gerade Minderjährige zu motivieren, sich auf die gefährliche Reise in die Bundesrepublik Deutschland zu begeben und sich damit der Gefahr für Leib oder Leben auszusetzen, ist besonders verwerflich und damit strafschärfend zu berücksichtigen“, heißt es nach Angaben der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe) in dem Gesetzentwurf zum Familiennachzug.

Demnach soll das Einschleusen minderjähriger Ausländer ohne Begleitung eines Elternteils künftig mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren geahndet werden. Strafbar wäre dann nicht mehr nur das vorsätzliche Schleusen von Minderjährigen, sondern schon jede Schleuser-Handlung, als deren Ergebnis Minderjährige illegal in das Bundesgebiet gelangen. Damit wolle Seehofer stärker gegen eine Praxis vorgehen, zunächst die Kinder nach Deutschland vorzuschicken. (dts/5.4.2018) […]

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