Einfach Horst anrufen: Griechenland drängt Deutschland zur Aufnahme von Lesbos-„Flüchtlingen“

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Angesichts der steigenden „Flüchtlings“-Zahlen auf Lesbos drängt Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, dass Deutschland weitere „Flüchtlinge“ von der griechischen Insel aufnimmt. Griechenland erdreistet sich mal wieder Solidarität zu fordern und jammert über die selbst verursachten Zustände, versagt aber bei der Sicherung der EU-Außengrenzen und bei der Pflicht, das Rückführungsabkommen bzw. den EU-Türkei-Deal einzuhalten und nicht Asylberechtigte in die Heimatländer abzuschieben.

Nun soll Deutschland als eine Art Auffangbecken dienen, wegen griechischer Unfähigkeit die Suppe auslöffeln und am Ende die Zeche bezahlen, obwohl Millionen „Flüchtlinge“ aufgenommen wurden und Milliarden Euro für die Versorgung ausgegeben werden. Deutschland hat bereits genug Probleme mit sogenannten Asylbewerbern, die nach einer Asyl-Ablehnung weder zur freiwilligen Ausreise bewegt noch abgeschoben werden können.

[…] Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat Deutschland angesichts der dramatischen Lage auf der Insel Lesbos zur Aufnahme von weiteren Flüchtlingen gedrängt. Mitsotakis bejahte die Frage, ob Deutschland direkt Flüchtlinge aus Lesbos aufnehmen sollte, in der „Bild am Sonntag“. Die Idee von Dublin laute, dass „ein Teil der Asylantragsverfahren in anderen Ländern durchgeführt wird.“

Der Ministerpräsident forderte eine Änderung des Dublin-Verfahrens: „Wir müssen einen europäischen Asyl- und Migrationspakt entwickeln, wie ihn die Kommission versprochen hat, und im Umgang mit diesem Problem benötigen wir mehr Lastenteilung.“

Der griechische Ministerpräsident sagte der Zeitung, dass sein Land die Grenzen seiner Kapazität erreiche. „Wir nehmen 400 bis 500 Menschen pro Tag auf.“ Er sieht zudem viele der Menschen, die in Griechenland derzeit auf den Inseln ankommen, nicht als asylberechtigt an: „Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass viele dieser Menschen, die zu uns kommen, keine Flüchtlinge sind. Sie sind Wirtschaftsmigranten.“ […] Quell: Welt.de

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