Eine neue Zuwanderungswelle über die Balkanroute baut sich auf

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Symbolbild

Die ungarische Regierung warnt vor einer neuen Migrationswelle über die Balkanroute. Zugenommen habe auch die Gewaltbereitschaft der Migranten und Schlepper. Viktor Orbán plant die Gründung einer Spezialeinheit für Grenzschutz.

Ungarn beklagt einen massiv wachsenden Druck auf seine Grenzen, und zwar sowohl im Süden als auch im Osten. Im Grenzort Subotica traf Außenminister Péter Szijjártó seinen serbischen Amtskollegen Nikola Selaković, um die Lage zu besprechen. Szijjártó stellte fest, dass der Migrationsdruck auf Ungarn eine neue Bedrohungsstufe erreicht habe. Die Migranten würden aggressiver und gewalttätiger und benutzten immer mehr Waffen. Allein in diesem Jahr sei es zu 230 Übergriffen von Migranten und Schleppern gegen die ungarischen Grenzbeamten gekommen.

Bis einschließlich Juni wurden in diesem Jahr bereits 110.000 illegale Einreiseversuche an der ungarisch-serbischen Grenze festgestellt. Im Vorjahreszeitraum waren es 47.000 gewesen.

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