Durchgehende Notfall-Versorgung in Deutschland nicht mehr gewährleistet

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Symbolbild

Karl Lauterbach hat zwar ein groß angelegtes Reformgesetz für die deutschen Krankenhäuser angekündigt. Diese „Revolution“ (O-Ton Lauterbach) soll aber erst im August aufgegleist werden und kann – wenn überhaupt – frühestens im Laufe des Jahres 2024 greifen. „Die Reform kommt zu spät, um die aktuellen Probleme zu lösen“, warnt Gerald Gaß im „Handelsblatt“. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) bezieht sich dabei auf eine vom Deutschen Krankenhausinstitut durchgeführte Umfrage. Hierzu wurden in einer Stichprobe insgesamt 112 Kliniken mit jeweils mehr als 100 Betten zur Gesamtsituation in ihren Häusern befragt. Die Ergebnisse sind schockierend.

Zum Jahreswechsel konnte nicht einmal mehr jedes vierte Krankenhaus in Deutschland (23 Prozent) seine Notfall-Versorgung durchgehend, sprich rund um die Uhr, in Betriebsbereitschaft halten. Der DKG-Chef wertet dies als eindeutiges Signal dafür, „dass die Notaufnahmen der Krankenhäuser stark überlastet sind.“

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2 Kommentare
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MaMa
MaMa (@mark)

Europäische Krakenversicherung …
Jemand versichrt sich in einem Niedriglohnland in der EU und kommt dann zu uns ins Krankenhaus mittels einer europäischen Krankenversicherung.
Wer bezahlt die Differenz?

Das ist so, wenn Sozialisten das Vermögen der Bevölkerung verwalten.
Es wird sozialisiert und jeder wird vom Weltsozialamt unterstützt, bis es irgendwann pleite ist.

Wen wundert also diese Nachricht?

FX9799
FX9799 (@fx9799)
Antwort an  MaMa

Wie sagte doch die Thatcher so treffend?
Das Problem der Sozialisten ist, daß ihnen immer irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht.