Duisburg: Immer weniger Grundschüler beherrschen deutsche Sprache

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Symbolbild

Duisburg – ein Beispiel „gelungener“ Integration, immer weniger Grundschüler beherrschen die deutsche Sprache – das sind die Fachkräfte und Rentensicherer von morgen. Aber wozu auch die deutsche Sprache lernen bzw. können, in der Zukunft wird es immer mehr Regionen geben, wo Deutsch als Fremdsprache gilt und endet letztlich in Sarrazins „Vision“: Deutschland schafft sich ab.

Rheinische Post vom 7.2.2019:

Immer weniger Kinder in Duisburg beherrschen die deutsche Sprache. Das geht aus dem Gesundheitsbericht für Grundschulkinder hervor. Der Anteil der Kinder, die bei den Schuleingangsuntersuchungen ein fehlerfreies Deutsch vorweisen konnten, lag demnach im Jahr 2017 stadtweit nur noch bei 8,2 Prozent. Der Anteil angehender i-Dötzchen, die überhaupt kein Deutsch beherrschen, lag dagegen bei 16,4 Prozent.

Hintergrund dieser Entwicklung ist laut dem Bericht der steigende Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund. In einigen Stadtteilen sind deutsch sprechende Familien offenbar mittlerweile eine echte Minderheit. So lag der Anteil von Kindern, deren Erstsprache eine andere ist als Deutsch in Marxloh bei 74,4 Prozent, in Bruckhausen bei 87,5 Prozent und in Hochfeld sogar bei 87,9 Prozent. Die Stadtteile, in denen die meisten deutschsprachigen Kinder aufwachsen, finden sich dem Bericht zufolge in den Randbereichen Duisburgs.

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