Droht ein neues 2015? Lage angespannt: Brandenburg stellt winterfeste Zelte auf

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Ankunft von illegalen Migranten Ende September 2021

Das Auffanglager in Eisenhüttenstadt ist bereits überfüllt und die 1.100 Plätze belegt, nun stellt Brandenburg auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung winterfeste Zelte auf, da die Zahl der Migranten, die über die deutsch-polnische Grenze kommt, steigt. Wie gehabt, Migranten, die aus einem sicheren Drittstaat illegal einreisen und eigentlich keinen Asylanspruch haben, werden nicht abgewiesen, sondern mit der Aufnahme und Versorgung belohnt.

Bei den Migranten handelt es sich nicht um „Flüchtlinge“ oder „Schutzsuchende“, sondern um Geschleuste mit dem Ziel ins beste Sozialsystem zu gelangen, hätten z.B. Frankreich oder sogar Polen eine größere finanzielle Unterstützung und ein besseres Rundum-Sorglos-Paket im Angebot, würde sich die Wanderroute schlagartig ändern/verkürzen und die Reise auf magische Weise dort enden.

Welt.de:

Die Lage ist derart angespannt, dass bereits winterfeste Zelte aufgebaut wurden. Sie stehen auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Migranten in Eisenhüttenstadt. Nur wenige Kilometer entfernt verläuft die Grenze zu Polen. Und von dort sind in den vergangenen Wochen und Monaten mehr Asylsuchende als sonst gekommen. Das Bundesland braucht jetzt erst einmal deutlich mehr Platz.

In den ersten Oktobertagen stieg die Zahl der festgestellten illegalen Einreisen noch einmal deutlich an, wie WELT aus Sicherheitskreisen erfuhr. Allein an diesem Wochenende kamen 251 Menschen illegal über die Grenze und damit mehr als im August insgesamt. Der brandenburgische Innenminister Michael Stübgen (CDU) hatte in der vergangenen Woche im Landtag erklärt, dass sich die Zahl im September etwa versechsfacht habe. Vor allem handelt es sich um Iraker, Syrer, Iraner und Jemeniten.

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