Dresden: Libanese zettelt eine Prügelei vor Club an, greift aggressiv Rettungskräfte und Polizisten an

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In den frühen Morgenstunden des 02. Oktober 2016, gegen 02:00 Uhr, wurde die Bundespolizei Dresden über eine körperliche Auseinandersetzung am Bahnhof Dresden-Neustadt informiert. Am Tatort stellten die Einsatzkräfte einen verletzten 33-Jährigen fest.

Der libanesische Staatsangehörige war nicht ansprechbar und hatte eine erhebliche Gesichtsverletzung. Durch die Beamten wurde der Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt und betreut. Währenddessen erlangte der stark alkoholisierte Mann das Bewusstsein wieder.

Dem Notarztpersonal begegnete er mit solcher Aggressivität, dass er unter Begleitung von Bundespolizeibeamten in ein Dresdner Krankenhaus transportiert werden musste. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten von der verletzten Person angegriffen und bespuckt. Parallel fanden erste Ermittlungen durch die Bundespolizei statt. Zeugen berichteten, dass der Verletzte durch sein Fehlverhalten in einem Club, kurz zuvor, ein Hausverbot bekam.

Außerhalb des Clubs versuchte er erneut mehrere Gäste zu provozieren und zu beleidigen. In der Folge traf er auf einen 31-jährigen Deutschen, der ihn zunächst wegstieß. Als daraufhin der Libanese wieder auf ihn zuging, eskalierte die Situation in Folge derer der Libanese eine Gesichtsverletzung erlitt.

Die Identität des Deutschen wurde Mithilfe der Bahnhofsüberwachungskameras aufgeklärt. Durch die Bundespolizei werden Ermittlungen wegen Körperverletzungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigungen gegen die Tatbeteiligten geführt.