Drei Flüchtlinge schlagen sich in Gemüseladen – einer landet in der Psychiatrie

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HANN. MÜNDEN (jk) – In der Hann. Mündener Fußgängerzone sind am Donnerstagabend (04.05.16) gegen 19.20 Uhr zwei minderjährige unbegleitete Asylsuchende und ein weiterer 18 Jahre alter Flüchtling aus bislang unbekannten Gründen in Streit geraten. Der verbale Disput mündete kurz danach in Handgreiflichkeiten. Als sich der 18-Jährige daraufhin in einen Gemüseladen retten wollte, folgten ihm die beiden Kontrahenten. In dem Geschäft entwickelte sich eine Schlägerei, bei der auch Inventar und Waren beschädigt wurden. Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest.

Auch von der alarmierten Polizei ließen sich die drei jungen Männer nicht beruhigen. Noch in Anwesenheit der Beamten stachelten sie sich weiterhin gegenseitig an. Ersten Informationen zufolge soll es im Rahmen des Einsatzes auch zu Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten gekommen sein. Es wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zwei Beteiligten mussten schließlich Handfesseln angelegt werden, um sie bändigen zu können.

Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Flüchtlinge leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Einer von ihnen wurde anschließend in eine psychiatrische Fachklinik nach Göttingen gebracht.

Zu dem Einsatz in der Langen Straße waren mehrere Streifenwagen von der Polizei Hann. Münden, der Autobahnpolizei Göttingen sowie zwei Diensthundeführer ausgerückt.

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