Dortmunder Krankenschwester packt über krassen Alltag aus: „Ich schneide euch die Kehle durch!“

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Symbolbild

Die Vorfälle in zahlreichen Krankenhäusern ähneln sich: Pflegepersonal und Ärzte sind verbalen Entgleisungen mit übelsten Titulierungen und teils gewalttätigen Angriffen ausgesetzt, die Nerven liegen immer häufiger blank.  Wer genau sind denn diese aggressiven Patienten, die diese Spannungen verursachen? In Berichten wird von  Patienten gesprochen, die entweder vermindert zurechnungsfähig durch Alkohol oder psychologisch in der Wahrnehmung beeinträchtigt sind, obendrein sollen immer längere Wartezeiten und eine gestiegene Erwartungshaltung als Ursachen für die Zunahme der Pöbeleien und Übergriffe zählen. Ross und Reiter weiterer Problempatienten zu nennen, die für die verbalen Attacken und Gewalt verantwortlich sind, ist offenbar nicht gewünscht? Bloß keinen Rassismus schüren?

Seit wann hat explizit die Gewaltspirale zugenommen? Die Gewaltspirale, die auch Rettungskräfte, Notärzte und Polizei betreffen. Hat das mit der rasant steigenden Anzahl von Moslems in Deutschland seit 2015 zu tun? Oder sind es deutsche Hohlköpfe, die ihren Anstand und Verstand an der Tür abgegeben haben? Man kann sich beim besten Willen nicht erinnern, derartige Berichte über die Zustände in Krankenhäusern schon vor drei bis vier Jahren vernommen zu haben.

Nach Bielefeld nun Dortmund, der nächste Bericht einer Krankenschwester umschreibt zwar die Probleme, aber die Vorgaben- und Verhaltensregeln werden trotz Anonymität und beendetem Arbeitsverhältnis eingehalten, was an die Redaktion „Der Westen“ weiter gegeben werden darf:

[…] Eine ehemalige Mitarbeiterin einer Dortmunder Klinik packt gegenüber DER WESTEN anonym aus. Die Frau, die von 2014 bis 2016 im Patientenbegleitdienst in Dortmund arbeitete, bemängelt fehlenden Respekt und eine zunehmende Ich-Bezogenheit der Patienten: „Einer kommt wegen eines Mückenstichs ins Krankenhaus. Ein Anderer brüllte mich an, weil seine Mutter Nasenbluten hat. Und nebenan kämpfen wir im Schockraum um das Leben eines LKW-Fahrers. Jeder ist sich selbst nur noch der Nächste.“

An einen Vorfall erinnert sich die Essenerin noch besonders gut: „Ein alkoholisierter Patient hatte einen Schnitt am Daumen. Er hat keinen Verband bekommen, weil er genäht wurde und Luft dran sollte“, erzählt sie.

„Das wollte er nicht verstehen und ist ausgerastet, hat unsere Sekretärin angegriffen. Ich stand dazwischen und er drohte: Ich war schon im Krieg und habe Frauen und Kinder getötet. Ich schneide euch die Kehle durch!“ Das war noch nicht alles: „Gestandene Männer standen daneben und filmten anstatt zu helfen.“ […] Weiterlesen

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