Donauwörth: Brandschutzübung im Ankerzentrum führt zu Tumult – Gruppe Afrikaner dreht durch

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Symbolbild

Am Freitag (25.01.2019) gegen 19.30 Uhr fand innerhalb des Ankerzentrums Donauwörth eine behördlich vorgeschriebene und geplante Brandschutz- und Evakuierungsübung statt. Dazu war es notwendig, dass Bewohner das Unterkunftsgebäude kurzzeitig verlassen.

Mehrere Bewohner von Haus 11 weigerten sich zunächst, ins Freie zu gehen, kamen aber schließlich der Aufforderung des Sicherheitsdienstes nach. Kurze Zeit später und damit noch während der laufenden Übung wollten etwa 20 männliche Schwarzafrikaner wieder in das Gebäude zurück, was ihnen durch die dortigen Mitarbeiter bis zum in Kürze erwarteten Ende der Übung untersagt wurde. Daraufhin versuchten die Bewohner, sich mit Gewalt Zutritt zum Unterkunftsgebäude zu verschaffen, wobei es offenbar auch zu Faustschlägen aus der Menge gegen das Sicherheitspersonal kam.

Die Polizei Donauwörth sowie mehrere Streifen der umliegenden Dienststellen begaben sich daraufhin zum Ankerzentrum. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich die Lage bereits wieder größtenteils beruhigt und die Bewohner befanden sich wieder auf ihren Zimmern. Jedoch war die Übung wegen der Vorkommnisse bereits vorzeitig abgebrochen.

Auf Grund des bisher bekannten Sachverhalts wird wegen dem Verdacht des Landfriedensbruchs und hinsichtlich Körperverletzungsdelikten durch die Polizei Donauwörth ermittelt. Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden durch Faustschläge im Gesicht verletzt und im Krankenhaus Donauwörth ambulant behandelt.

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