Donald Trump fordert radikale Wende in US-Außenpolitik

1
263

0508

Kein Tag vergeht, in dem die ferngesteuerten Medien in Buntland nicht gegen Donald Trump hetzen. Natürlich kann man sagen, dass er polarisiert und der eine oder andere wirre Gedanke ist auch dabei, bedenkt man seine Äußerungen zu Mexiko und deren Einwohnern. Aber im Großen und Ganzen vertritt er eine staatlich geprägte Meinung, in denen die Interessen des eigenen Landes im Vordergrund stehen und nicht die der ganzen Welt, ihm nehme ich die USA Flagge am Revers ab und nicht wie beim ferngesteuerten Obama oder der kriminelle Bush-Clan. Endlich mal jemand, der sich um sein Land an erster Stelle kümmern will, anstatt gleich die ganze Welt regieren zu wollen. Und nach heiter bis lustigen Reden und Wahlkampfdebatten kommen auch mal vernünftige Statements bezüglich der US-Außenpolitik. Ich kann mich nicht erinnern mal so etwas aus den USA gehört zu haben und ich bin nun wahrlich kein Freund von denen. Donald Trump wörtlich:

[…] Im Jahr 2009, vor Hillary, gab es ISIS noch nicht einmal auf der Landkarte. Libyen war stabil. Ägypten war friedlich. Irak hatte eine hohe Reduzierung der Gewalt erlebt. Iran wurde durch Sanktionen erstickt. Syrien war ein wenig unter Kontrolle. Was haben wir nach vier Jahren Hillary Clinton? ISIS hat sich in der gesamten Region und in der ganzen Welt ausgebreitet. Libyen liegt in Trümmern, und unsere Botschafter und seine Mitarbeiter waren hilflos den wilden Mördern ausgeliefert und mussten sterben. Ägypten wurde der radikalen Muslimbruderschaft übergeben, und das Militär war gezwungen die Kontrolle zurückzuerobern. Im Irak herrscht Chaos. Iran ist auf dem Weg zu Atomwaffen. Syrien befindet sich in einem Bürgerkrieg und eine Flüchtlingskrise bedroht jetzt den Westen. Nach 15 Jahren Kriege im Nahen Osten, nach Billionen von Dollars, die ausgegeben wurden und das Leben von Tausenden gekostet hat, ist die Situation schlimmer, als jemals zuvor. Das ist das Erbe von Hillary Clinton: Tod, Zerstörung, Terror und Schwäche. ( … ) Vor kurzem habe ich gesagt, dass die NATO überflüssig ist, weil es nicht angemessen mit dem Terror umgehen kann. Viele der Mitgliedsländer steuern nicht ihren gerechten Anteil bei. […] Weiterlesen auf Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Das nenne ich mal: die Lage auf den Punkt gebracht! Der von Europa verhasste Viktor Orban hat es dann auch gleich kommentiert: Der Sturz autoritärer, „aber stabiler Regime“ wie in Libyen und dem Irak habe nur zu Chaos und neuen Flüchtlingsströmen aus Nahost und Afrika geführt, sagte er. Dies gelte auch für die jüngsten Ereignisse in der Türkei, fügte Orban hinzu und warnte, sollte das Land „instabil werden, werden Millionen von Menschen gen Europa ziehen“.

Sowas nenne ich mal realitätsnah. Kein Schöngerede von wegen Schwachsinns-EU, Politik der offenen Grenzen und Multikulti ohne Ende und alles außer dem eigenen Volk ist wichtig. Jetzt geht es sogar gegen die NATO, na da wird der Aufschrei aber groß sein, wenn es ernst wird. Allein für diese Aussage finde ich Trump super, von seiner Lebensleistung mal abgesehen. In unserem Land gibt es nicht einen Selfmademenschen, der sich so für sein Land engagiert wie Donald Trump. Ok, Til Schweiger und seine Foundation vielleicht, wenn es schon nicht für das eigene Flüchtlingsheim gereicht hat.

Und wo ist das verwerflich, wenn man merkt, dass eine vielleicht gut gedachte Idee einer friedlichen EU so kolossal schiefgeht und man seine Meinung ändert? Das eigene Volk leidet und  darf alles, nur nicht seine eigene Meinung sagen und / oder Ansprüche stellen. Wo ist es verwerflich einen Fehler einzugestehen und wie Heinz Buschkowsky es einst mit Multikulti sagte: die EU ist gescheitert!  Aber Fehler zugeben kann niemand bei uns, offensichtlich sind die Leute inzwischen so verkalkt oder so von sich überzeugt, dass sie alles richtig machen.

Wenn Donald Trump es tatsächlich umsetzt, dass die USA nicht mehr Weltpolizei spielen, dann haben wir zwei Riesenprobleme gelöst: zum einen die Arschkriecherei bei der NATO, die eh niemand braucht, da sie sich auch nicht wirksam irgendwo einsetzt außer als Provokateur an der russischen Grenze, und zum Zweiten die Inszenierung von Unruhen, Kriegen, hunderttausenden Toten und Vertriebenen. Alle können schön da bleiben, wo sie hingehören und die europäischen Länder, Russland und die USA können endlich mal an einem Strang ziehen und damit anfangen die Steinzeitislamisten vom IS auszumerzen, dann ist endlich mal etwas für den Weltfrieden getan und alle können wieder dahin gehen, wo sie herkommen, ihre Kultur und Religion ausleben, ihr Land aufbauen und alle sind zufrieden.

Anzeigen


loading...
Sortiert nach:   Neuste | Älteste | Beste Bewertung
Thomas Edling
Gast

Es geht nicht „gegen die NATO“. Die USA sind einfach nur leid stets 90% der Beiträge zu zahlen während Länder wie Deutschland oder die Benelux Staaten stets ihre Verteidigungsausgaben reduzieren in der Erwartung, dass die USA das schon übernehmen. Das ist unverantwortlich und hat auch nichts mit Solidarität zu tun. Diese Länder vernachlässigen ihre Pflichten in einem Bündniss.

wpDiscuz