Doch keine Fachkräfte? Integration von „Flüchtlingen“ dauert länger

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Erst neulich teilte Herr Weise mit, dass „…kurz und mittelfristig damit zu rechnen ist, dass positiv geschätzt, höchstens 10-15 Prozent der Asylbewerber/Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten…“Der gleichen Auffassung ist Frau Nahles. Das heißt: 85-90 Prozent gehen direkt in die Sozialsysteme. Dank des „demokratischen“ Partners Erdogan, der  sich nun bemüht nur noch kranke, alte und ungebildete Flüchtlinge nach Europa zu schicken, darf man sicherlich keine großen Hoffnungen erwarten, das sich in der Einschätzung nochmal etwas ändert.

Ein Wunder geschieht!? Mit der millionenfachen Zuwanderung wird die Alterung der Gesellschaft ins Gegenteil verkehrt, der angebliche Fachkräftemangel beseitigt und ein neues Wirtschaftswunder lässt uns frohlocken? Die Debatte wurde immer abstruser. Viele Kritiker beschrieben das voraussichtliche Szenario zutreffend: Hunderttausende weitere Sozialleistungsempfänger, Verteilungskämpfe in den unteren Einkommensschichten, Parallelgesellschaften und hohe Kosten für Integrationsversuche. Da kann man kein Wunder am Horizont ausmachen. Am Wahrscheinlichsten ist eine weitere Spaltung der Gesellschaft mit allen ihren Folgeerscheinungen?

Aber auch die Wirtschaft sah in den „Flüchtlingen/Asylbewerber“ neue Fachkräfte und fabulierte vom zweiten Wirtschaftswunder in Deutschland. Die Zukunft soll erst recht wunderbar werden, weil diese Menschen auf wundersamer Weise den guten Willen und die Fähigkeiten mitbringen, die wir so dringend benötigen, damit es Deutschland noch besser geht?  Eine linke Traumwelt, die den Einheimischen die Masseneinwanderung schmackhaft machen sollte. Die Flüchtlinge sind in der Mehrzahl 20 – 35 jährige Männer. Ein Alter, in dem deutsche Universitätsabgänger in die Wirtschaft gehen. Hier fangen teils Analphabeten an erste Vokabeln zu lernen. Wo man da für eine Hightech Nation wie Deutschland tolle Potentiale sieht, bleibt wohl ein Geheimnis.

Ein deutsches Wirtschaftswunder auf Kosten (auch vom Krieg) gebeutelter Länder? Deren hellste und gebildetste Köpfe schnell mal so eingliedern? Inklusive „so ein bisschen“ Familiennachzug? Und in XX Jahren dürfen die Einheimischen den Flüchtlingen/Asylbewerbern dann echt dankbar sein, dass sie Deutschland gerettet haben?  Aber der deutsche Michel lässt sicher gerne manipulieren und irgendwann glauben sie die Mär, wie toll das doch für  alle ist.

Aber kann man auf fünf Jahre voraussagen, dass es mit der Wirtschaft läuft wie augenblicklich? Und wie viele der Flüchtlinge werden sich in einem ähnlichen Zeitraum integrieren und eine Ausbildung schaffen? Wir wissen es nicht. Was man aber wissen sollte, Analphabeten und Ungelernte unter den „Flüchtlingen“ bringen nichts, was die einheimischen Arbeitslosen (2,7 Millionen Alg I, rund 5 Millionen Alg II)  nicht schon längst hätten bringen können.

Die Wirtschaft schafft seit Jahren nicht mal für die Langzeitarbeitslosen und prekär Beschäftigten, die Deutschland bereits hat, sichere Arbeitsplätze. Und darunter sind sehr sehr viele gut ausgebildete, berufserfahrene Menschen. Sie sind der Politik und der Wirtschaft schlicht egal? Lieber wartet die Wirtschaft auf „Flüchtlinge“, auch wenn die Integration in den Arbeitsmarkt deutlich länger brauchtvorausgesetzt der Willen derer ist vorhanden.

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