Die Tore sind geöffnet – Kanaren: Migranten dürfen aufs Festland

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Symbolbild

Auf diese Entscheidung haben die illegalen Migranten auf den Kanarischen Inseln sehnsüchtig gewartet, die angestrebte Weiterreise aufs Festland wird nicht länger blockiert und der Weg auf Einlass in die gewünschten Sozialparadiese wird geebnet, schließlich besitzt Spanien nicht die große Anziehungskraft (Sozialleistungen) für eine dauerhafte Niederlassung und so werden zahlreiche Glücksritter sich auf die Fahrt nach West- oder Nordeuropa begeben.

Derzeit befinden sich rund 23.000 Migranten aus Afrika auf den kanarischen Inseln, jene die einen Pass besitzen oder über einen Asyl-„Antrag“ verfügen, haben das Glückslos gezogen und können ihren „Fluchtplan“ umsetzen.

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Zu den zahlreichen Ankünften, über die wir hier fast schon tagtäglich von Gran Canaria, Teneriffa und Co. berichten, gibt es auch einen interessanten Richterspruch.

Richter Ángel Teba vom Verwaltungsgericht Nr. 5 in Las Palmas auf Gran Canaria ordnete am Mittwoch an, dass Afrikaner, die zuvor illegal mit einem Boot auf die Kanaren gekommen sind und ihren Pass oder Asylantrag mit sich führen, die Inseln in Richtung Festland verlassen und von der Polizei an den Häfen und Flughäfen nicht mehr aufgehalten werden dürfen.

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