Die SPD ausnahmsweise Mal im Recht? Schäfer-Gümbel prophezeit Grünen schmerzhafte Landung

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Würde die SPD mal häufiger so sachlich und weitsichtig argumentieren, dann würde Ihnen nicht deutschlandweit der Fall unter die 10 Prozent Grenze drohen. In Sachsen stehen sie bei 7 Prozent – auf euch Sachsen ist eben immer Verlass, DANKE! Was also tun, um vom eigenen Elend abzulenken? Lieber auf andere einprügeln, Selbstkritik ist der SPD eh so fremd wie positive Wahlergebnisse.

Nach dem Merkel-Klon AKK, die auch bereits vor den Idealisten und Studienabbrechern der kinderfreundlichsten Partei mit der liberalsten Drogeneinstellung, den Grünen, gewarnt hat, fangen nun die Linken an gegenseitig aufeinander herumzuhacken, getreu dem Motto: Wir haben eh nichts zu verlieren bzw. noch mehr geht fast nicht.

[…] Der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat die Grünen scharf angegriffen und ihnen eine populistische Politik wie bei der AfD vorgeworfen. „Die Grünen versuchen im Moment, alles Elend dieser Welt zu reduzieren auf die Frage des Klimawandels“, sagte Schäfer-Gümbel in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“. Das sei genauso falsch wie die Politik der AfD, die die Migrationsfrage zum Übel der Welt erklärt habe. „Beides verkürzt Politik in grotesker Weise.“ […]

Selber keine Lösung parat haben, aber anderen ans Bein pinkeln, man fühlt sich sofort an die Koryphäen Martin Schulz, Sigmar Gabriel oder „auf die Fresse“ – Nahles erinnert. Offensichtlich hat die „Führungsspitze“ der SPD das Wort Realität komplett aus Wahlprogramm und Grundeinstellung gestrichen. Dass die SPD die Grünen jetzt schon mit der AfD gleichsetzt zeigt den Frust, dass die grüne Verbotspartei mit den Themen und dem herbeifantasierten Klimawandel mehr punktet als die ehemalige Volkspartei der Arbeitnehmer. Ich bin mal gespannt, wann die Grünen linksradikal, linkspopulistisch oder menschenverachtend sind.

Und es kommt noch besser: Thorsten Schäfer-Gümbel wirft den Grünen genau das vor, woran die SPD selbst zu Grunde gegangen ist:

[…] Er prophezeite den Grünen eine schmerzhafte Landung. Das passiere spätestens, wenn die Grünen im Bund in politische Verantwortung kämen, sagte Schäfer-Gümbel laut dem Bericht. „Dann müssen sie konkret werden – und darauf sind sie nicht vorbereitet.“ Sie lieferten gar nichts – „nicht beim Netzausbau, nicht bei der Technologieentwicklung, nicht in der Industriepolitik.“ […]

Er wirft den Grünen vor, nichts zu liefern, aber was liefert die SPD außer Vertrauensverlust bei ihrer ehemaligen Zielgruppe, den Arbeitnehmern und Geringverdienern und schlechten Wahlergebnissen? Wofür steht die SPD eigentlich außer für Berufspolitiker, die an ihren Posten kleben, fünfstellig im Monat kassieren und denen die Interessen des Volkes völlig egal sind? Der einzige Unterschied zu den scheinidealistischen Grünen ist, dass sie es wenigstens nicht mehr vorheucheln, dass sie Interesse am Volk haben.

Auch wenn es mir schwer fällt einem SPD Mann Recht zu geben, aber in einem hat er Recht: die Grünen werden eine schmerzhafte Landung erleben, sobald sie Verantwortung übernehmen müssen. Nur mit Windkraft, E-Autos und Co2 Verboten und hirnlosem Rumgeschrei im Bundestag lässt sich keine Politik machen. Auch nicht, wenn Neuankömmlinge und deren Interessen wichtiger sind als die des Volkes. SPD wie auch Grünen geht es niemals um das eigene Volk, wichtig ist nur, sich möglichst lange als Berufspolitiker zu etablieren, um sich mit möglichst wenig Aufwand die Taschen voll zu stopfen, um ein schöneres Leben zu haben als die, die man eigentlich vertreten soll.

Thorsten Schäfer-Gümbel weiß offensichtlich wovon er spricht, nur aus den eigenen Fehlern lernen ist nicht möglich. Ich freue mich schon auf die Reaktion der Studienabbrecher-Partei, dass sie mit der AfD gleichgesetzt wird. Welch ein Spaß!

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