Die Mär vom Fachkräftemangel: Zahl der arbeitslosen „Flüchtlinge“ steigt

0
208

PS0002

Das kommt jetzt total überraschend: Der starke Flüchtlingszuzug nach Deutschland macht sich in der Arbeitslosenstatistik bemerkbar. Die Zahl der Arbeitslosen aus den Herkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien lag im Februar bei 110.228. Ein Jahr zuvor waren es 65.213. Das geht aus einem Bericht der Passauer Neuen Presse hervor. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Übersicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. „Flüchtlinge werden sich nur langsam in den Arbeitsmarkt integrieren“, zitiert die Zeitung die IAB-Experten. Als Gründe werden rechtliche und institutionelle Hürden, fehlende Sprachkenntnisse und das Fehlen abgeschlossener Berufsausbildungen genannt.

Die Politkaste hat sich doch monatelang jammervoll beklagt, die deutsche Wirtschaft suche verzweifelt nach Fachkräften und da kämen doch jetzt so viele bestens ausgebildete Fachleute nach Deutschland. Waren da nicht viele, sehr viele „hoch Qualifizierte“, auf die der deutsche Arbeitsmarkt nur gewartet hatte? Warum hat man immer das bedrückende Gefühl, dass man von vorn und hinten belogen wird?

Eine monatelange Diskussion darüber, dass die Wirtschaft (angeblich) händeringend Fachkräfte sucht, dass man unbedingt junge Leute von außen braucht, um das Demografie Problem zu lösen, später: dass die „Flüchtlinge“ einen Wirtschaftsboom mit auslösen, hat die ganze Flüchtlingsfrage in eine Wir-brauchen-viel-Migration-Debatte verwandelt, inzwischen sind „Flüchtlinge“ automatisch Einwanderer. Es war doch immer klar, wenn man seinen gesunden Menschenverstand einsetzt (Populismus hilft manchmal), dass man bei einer bestehenden Unterbeschäftigung von Millionen Personen plus Reservearmee mit Hunderttausenden neuen Jobsuchenden Arbeitslosigkeit produziert und Integration in die Sozialkasse.

Anzeigen


loading...