Die EU ist der Hampelmann der Türkei: Weitere 485 Millionen Euro für „Flüchtlinge“

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Das war wohl zu erwarten, nachdem der Erpresser Erdogan drohte, die Grenzen für Millionen „Flüchtlinge“ zu öffnen und als Vorgeschmack mehrere Tausend an die türkisch-griechische Grenze schickte, knickt nun die EU-Kommission ein und will zusätzlich 485 Millionen Euro zu den 6 Milliarden Euro bereitstellen, damit der Spuk sozusagen weitergehen kann.

Natürlich könnte man andere Lösungswege finden, wie effektiven Grenzschutz der EU-Außengrenzen und umgehende Abschiebungen von illegalen Migranten, die Anziehungskraft der Sozialsysteme verringern, statt Geld- nur noch Sachleistungen, um weitere Wirtschaftsmigranten von der Fahrt nach Griechenland und der Wanderung innerhalb Europas abzuhalten. All diese Maßnahmen sind nicht gewollt, lieber sollen die Probleme mit Geldern gelöst werden, wobei man Erdogan weiterhin den Droh-Hebel überlässt.

[…] Die EU will einem Medienbericht zufolge die Gelder für Flüchtlinge in der Türkei aufstocken. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) berichteten, will die EU-Kommission weitere 485 Millionen Euro bereitstellen, um zwei zentrale Projekte für die Unterstützung von Flüchtlingen weiter zu finanzieren. Die Gelder sollen demnach zusätzlich zu den sechs Milliarden Euro gezahlt werden, die die EU im Flüchtlingsabkommen mit der Türkei von 2016 zugesagt hatte. […] Mehr auf Welt.de (Archiv)

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