Die Bespitzelung der Bürger in Corona-Zeiten ließe Honnecker vor Neid erblassen

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Das fränkische Würzburg hat trotz aller strengen Söderschen Corona-Maßnahmen viele positiv getestete Bürger. Offenbar schaltet das Landratsamt nun in den Panikmodus und platziert eine Stellenanzeige zum Aufbau eines „Ermittlungsteams“. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten zählt die „Beobachtung von Kontaktpersonen“. Wie bitte? Hier stellen sich unweigerlich gedankliche Parallelen zur Stasi ein, so absurd liest sich das.

Auch in Essen dreht man völlig frei und bedient sich Honeckers Methoden, indem ein Formular zum „Melden eines Verstoßes gegen die Coronaschutz-Verordnung“ online gestellt wurde. All die Denunzianten und Hilfssheriffs tippen bestimmt schon fleißig, wenn die Nachbarin wieder die Mülltonne ohne Maske nach draußen gefahren hat. In Brandenburg dagegen erhalten die Beamten seit gestern Zutritt zu privaten Räumlichkeiten, um auf „private Feiern“ hin zu kontrollieren, falls man eine „illegale Wohnungsparty“ vermutet.

Es ist angesichts dieser Neuigkeiten schwer, den Staat überhaupt noch für voll zu nehmen. Ein verurteilter Islamist kauft zwei Tage nach seiner Haftentlassung ein Messer, mit dem er drei Tage später einen Touristen aus NRW tötet und seinen Begleiter schwer verletzt. Ihn rund um die Uhr zu überwachen oder postwendend abzuschieben, kam dem Sächsischen Verfassungsschutz offenbar nicht in den Sinn. Stattdessen sind Jagd und Bespitzelung der Bürger in Coronazeiten das Wichtigste – bei einer „Pandemie“, die für derzeit 1.030 Menschen einen Krankenhausaufenthalt nötig macht. Lächerlich!

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