Deutschlandradio Journalist: Merkel betreibt Menschenhandel

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Unter dem Titel „Feilschen um die Flüchtlinge – Was bringt Merkels Türkei-Plan?“ diskutierte Maybrit Illner gestern mit ihren Gästen. Der Chefkorrespondent des Deutschlandradio im Hauptstadtstudio Berlin, Stephan Detjen, fand deutliche Worte. Für ihn betreibe „Merkel Menschenhandel“. Er kritisierte den Türkei-Deal als eine neue Form des „Menschenhandels“. Detjen bezweifelte die Rechtsgrundlage für das vorgeschlagene „Menschenumtauschverhältnis“ aus legalen und illegalen Flüchtlingen.

Detjen: „Die legale Migration wird abhängig gemacht von der illegalen Migration. Ein syrischer Flüchtling in der Türkei ist darauf angewiesen, dass ein Flüchtling aus Griechenland zurückgeschickt wird.“ Das sei Menschenhandel, so seine Schlussfolgerung. Für Detjen steht fest: „Es wird keine Alternative dazu geben, dass Deutschland wieder vorangeht und mit eigenen Kontingenten zeigt, wie es gehen kann.“

Menschenhandel, moralische Bankrotterklärung, wer das behauptet, soll die Alternativen aufzeichnen, ansonsten bleibt von der moralischen Keule nur Klugscheißerei. Sind wir doch ehrlich: Merkel drückt am Ende des Tages den Deutschen allein wieder alle Flüchtlinge aufs Auge und der deutsche Steuerzahler darf 6 Milliarden Euro an die Türkei blechen, so wird es aussehen und nicht anders.

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