Deutsche Arbeitslose scheint es nicht zu geben? Berlin: BVG bildet Flüchtlinge zu Busfahrern aus

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Angesichts ständiger Meldungen vom „Fachkräftemangel“ hat man wohl die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland verdrängt? Offenbar gibt es keine ausreichende Mittel für benötigte Umschulungen, um „die hier schon länger lebenden Arbeitslosen“ in Arbeit zu bringen? Die BVG sucht dringend Busfahrer und bildet im Schnellverfahren „Flüchtlinge“ aus, die dann auf die Straßen der bunten Hauptstadt losgelassen werden. Unabdingbare Voraussetzung sind nicht nur deutsche Sprachkenntnisse, sondern auch der Busführerschein, und so stellen sich die Fragen: Wurde der ausländische Busführerschein anerkannt? Oder wurde die Prüfung zum Führerschein in Deutschland absolviert und wer hat diesen finanziert?

Berliner Kurier 07.10.2017:

Die BVG sucht händeringend Busfahrer und setzt nun auch Flüchtlinge ein. Seit Juli werden 16 Leute im Projekt „Geflüchtete in den Fahrdienst“ ausgebildet.

Als Erstes lernen sie die deutschen Fachausdrücke, um die Prüfung zu bestehen und sich auf der Straße zu bewähren. Ab November beginnt die eigentliche Ausbildung zum Omnibusfahrer. Im Sommer soll sie abgeschlossen sein. Danach geht es auf die Straße. Die Ausbildung der 16 Flüchtlinge geht mit einem halben Jahr zugegebenermaßen sehr schnell.

Die, die letztlich fit gemacht werden, mussten hohe Voraussetzungen erfüllen: Den Busführerschein mussten sie haben, ebenso gute Deutschkenntnisse, einen sicheren Aufenthaltsstatus und eine gute Bleibeprognose. Die BVG checkte sie vor Ausbildungsbeginn genau durch, überprüfte sie auch auf Straftaten in der Vergangenheit. Eins ist klar: Es wird nicht bei diesen 16 Leuten bleiben, es kommen noch mehr dazu.

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