Der „Wo kann man hier gegen Ausländer unterschreiben“ Wahlkampf der CDU Hessen 1999

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Jörg Meuthen: Sehen Sie am heutigen Sonntagabend einen kurzen Beitrag über die CDU aus dem Jahr 1999 – kurz bevor Merkel ans Ruder kam und die Union entkernte. Inhaltlich geht es insbesondere um die damalige Unterschriftenaktion der CDU gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Viele Aussagen aus diesem Beitrag würden heute zu einem nicht enden wollenden Aufschrei der Empörung führen – linksgrüne Protagonisten des politisch-medialen Komplexes, aus „Nichtregierungsorganisationen“ und aus der sogenannten „Zivilgesellschaft“ kämen in Schnappatmung, und auch der Ruf nach dem Verfassungsschutz dürfte ebenfalls nicht lange auf sich warten lassen.

Man muss beileibe nicht alle Aussagen aus diesem sechsminütigen Beitrag unreflektiert teilen, aber offensichtlich stand die CDU des Jahres 1999 mit beiden Beinen auf unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung – eine Einordnung als „rechtsextremistisch“ wurde damals nicht einmal im Ansatz diskutiert, geschweige denn amtlicherseits vorgenommen.

Da sich seitdem aber nichts an der freiheitlich-demokratischen Grundordnung geändert hat, müssen sich ganz offensichtlich die Koordinaten in Politik und Medien dramatisch nach links verschoben haben – Merkel sei „Dank“.

Zeit, die Koordinaten wieder zurechtzurücken. Zeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Zeit für die #AfD.

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