Der irrationale deutsche Asyldiskurs ist Haupthindernis für sinnvolle EU-Migrationspolitik

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Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alexander Gauland kommentiert die anhaltende Debatte über die migrationspolitischen Vorschläge der EU-Kommission:

„Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat vollkommen recht: Der Plan einer Flüchtlingsverteilung auf die EU-Staaten ist gescheitert und kann nicht funktionieren. Deutschland ist in dieser Frage isoliert. Die sogenannte ‚Koalition der Willigen‘ besteht bei genauerem Hinsehen aus Luxemburg, das lediglich eine Handvoll Migranten aufnehmen will, und Deutschland selbst, das die Hauptlast alleine zu tragen hätte. Das ist eine Farce.

Die EU sollte sich darauf beschränken, illegale Migration gemeinsam zu bekämpfen; auch in diesem Punkt ist Kurz zuzustimmen. Die Vorschläge der EU-Kommission enthalten hierzu neben viel Unausgegorenem auch durchaus vernünftige Ansätze. Diese haben jedoch keine Aussicht auf Realisierung, solange Kirchen und grün-linke ‚Zivilgesellschaften‘ in Deutschland auf unbegrenzte Migration mit Bleiberecht für alle pochen oder gar, wie die Grünen-Vorsitzende Baerbock, ein ‚Recht auf Asyl‘ für ‚jeden Menschen‘ postulieren. Der infantile und irrationale Asyldiskurs in Deutschland ist das Haupthindernis für eine rationale und zielgerichtete EU-Migrationspolitik.“

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