CSU-Minister Scheuer lässt totale Klimagägelung vorbereiten

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Liebe Leser, heute vor genau einer Woche wurde die absurde Verschärfung der StVO in Kraft gesetzt – ab sofort hagelt es also mit Billigung von Merkel und ihrem an seinem Stuhl klebenden Mautdebakel-Minister Scheuer Punkte und Fahrverbote bei viel geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen als bislang (und auch viel schärfer als im europäischen Ausland üblich).

Nun wird auch deutlich, warum diese unsägliche und unfähige „Regierung“ diese Verschärfung in Kraft gesetzt hat: Jetzt kam nämlich heraus, dass in Scheuers Verkehrsministerium an einer weiteren Novelle der Straßenverkehrsordnung gearbeitet wird, die augenscheinlich zum Ziel hat, uns Bürgern in allen Städten, egal auf welchen Straßen, flächendeckend Tempo 30 zu diktieren.

Scheuer wäre kein stromlinienförmiger Politiker neuer CSU-Prägung, würde er nicht auch diesen linksgrünen Quatsch in positiv klingende Worte verpacken, die kaum erkennen lassen, worum es eigentlich geht:

„Die Kommunen sollen mehr Spielraum bekommen, die Regeln so zu gestalten, wie sie den Bedürfnissen entsprechen.“

https://www.bild.de/…/tempo-30-in-staedten-kommt-das-bald-b…

Apropos wohlklingende Worte des Herrn Scheuer: Auch seine Begründung zur oben bereits genannten Verschärfung des Bußgeldkatalogs bekommt vor diesem Hintergrund endlich Sinn. Er faselte nämlich davon, dass unsere Mobilität durch seine drohende Fahrverbotsorgie nun „klimafreundlicher und gerechter“ werde.

https://www.bmvi.de/…/Artikel/K/stvo-novelle-sachinformatio…

Immer dann, wenn in deutschen Regierungsparteien von „Gerechtigkeit“ die Rede ist, empfiehlt es sich mittlerweile, sehr wachsam zu werden. Gemeint ist nämlich in aller Regel nicht mehr, jungen Menschen im Rahmen ihrer persönlichen Disposition gerechte Chancen zu ermöglichen, damit sie etwas aus ihrem Leben machen können – nein, es geht um Ergebnis-„Gerechtigkeit“, was aber in linksgrünen Kreisen nichts anderes bedeutet als: sozialistische Ergebnis-GLEICHHEIT.

So wie jeder in der sogenannten „DDR“ nur Tempo 100 auf den Autobahnen fahren durfte (bei drohenden drakonischen Strafen – zumindest für die Westdeutschen, die potentiell deutlich schneller fahren konnten mit ihren modernen Fahrzeugen), so soll offenbar in schon naher Zukunft in unseren Innenstädten absolute Tempogleichheit herrschen: Ob mit dem Fahrrad oder dem Auto, bei Tempo 30 ist Schluss, und Autofahrer, die sich nicht dran halten, werden per Fahrverbot aus dem Verkehr gezogen.

Die Absurdität dieser neuerlichen Idiotie kennt jeder, der schonmal auf einer gut ausgebauten innerörtlichen Hauptstraße beispielsweise einem Traktor mit knapp Tempo 30 genervt hinterherzuckeln musste. Genau dieser genervte Zustand von uns Autofahrern soll also in Zukunft zum Dauerzustand auf unseren Hauptstraßen werden.

Mitverantwortlich dafür ist übrigens das sogenannte „Bündnis für moderne Mobilität“, welches unter anderem von Herrn Scheuer ins Leben gerufen wurde.

https://www.bmvi.de/…/K/buendnis-fuer-moderne-mobilitaet.ht…

Auch hier wieder das gleiche Muster: Unter diesem Namen verbirgt sich in Wirklichkeit eher ein Bündnis für Mobilitätsbehinderung – jedenfalls dann, wenn es um Autofahrer geht, denn die sind in der neuen, linksgrünen Unionswelt definitionsgemäß böse, ewiggestrige Klimafeinde und unerwünschte Störenfriede der neuen ökosozialistischen Utopie.

Daher sind sie zwingend zu gängeln. So geht dann auch aus dem oben bereits zitierten Artikel der Bild-Zeitung hervor, was das Hauptziel dieses Bündnisses ist: „Temporeduzierung vorantreiben“.

Temporeduzierung. Wie passt das eigentlich mit unserem bisherigen Verständnis von Fortschritt zusammen, und wie mit unseren ständig steigenden Anforderungen im Alltag, die unser Zeitbudget immer knapper werden lassen? Wie passt es zusammen mit Hightech-Fahrzeugen, die so sicher und umweltfreundlich sind wie noch nie – und zugleich auch so teuer wie noch nie?

Glaubt die ehemalige Autofahrerpartei CSU wirklich ernsthaft, eine solche Politik würde schadlos am bisherigen Autoland Deutschland vorübergehen?

Gibt es eigentlich noch irgendjemanden in dieser Partei, der sich an den großen Franz Josef Strauß erinnert und an dessen Mahnungen, die sogenannten „Grünen“ politisch zu bekämpfen, da sie eine Gefahr für unser Land sind und aus diesem das Narrenschiff Utopia machen werden, sobald sie an die Macht kommen?

Offensichtlich gibt es solche vernunftgeleiteten Kräfte in der CSU nicht mehr, denn ansonsten hätte man Herrn Scheuer längst ins Lenkrad gegriffen und eine beherzte Kurskorrektur durchgeführt.

Nicht einmal „klimafreundlicher“ wird irgendetwas durch seine geplante Gängelungsoffensive: Bei Tempo 30 verbraucht ein Fahrzeug nicht weniger Sprit als bei Tempo 50, was insbesondere mit dem niedrigeren Gang zusammenhängt, in dem dann gefahren werden muss. All das ist längst bekannt und beispielsweise hier nachlesbar:

https://www.presseportal.de/pm/7849/3439971

https://www.mdr.de/…/tempo-dreissig-klima-emissionen-100.ht…

https://www.zeit.de/auto/2010-11/tempo-30-2/seite-2

Aber was interessieren einen Herrn Scheuer die Fakten – ihm geht es offensichtlich nur noch darum, sich mit seiner Politik an Merkels linksgrünen Kurs anzubiedern und sich zugleich an die „Grünen“ als potentiellen nächsten Koalitionspartner heranzuwanzen. Er scheint darauf zu hoffen, dass man ihm sein unglaubliches Versagen in der Mautaffäre schon nachsehen wird, wenn er nur das Lieblingsfeindbild der „Grünen“, nämlich die bösen Autofahrer, mit seiner totalen Klimagängelung genug drangsaliert.

https://www.welt.de/…/Pkw-Maut-Affaere-Brief-erhaertet-Vorw…

Das aber wird gewiss nicht funktionieren. Im ökosozialistischen Gleichschritt mit Tempo 30 auf Hauptstraßen durch unsere Städte zu schleichen, das wird dem deutschen Autofahrer jeden Tag aufs neue die Unfähigkeit und Gängelungswut dieser „Regierung“ verdeutlichen.

Die Union kann gewiss sein: In den Wahlkämpfen des nächsten Jahres wird genug Gelegenheit sein, diese Unfähigkeit wie auch die totale Klimagängelung des Autofahrers in Deutschland zu thematisieren.

Zeit für das Ende von Unfähigkeit und Klimagängelung. Zeit für die #AfD.

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