Cottbus: Kulturschock im Hochhaus – Konflikte zwischen „Flüchtlingen“ und alteingesessener Mieter

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Symbolbild

Die Gebäudewirtschaft (GWC) GmbH in Cottbus hat Wohnungen an mehr als 1.000 Flüchtlingen vergeben, aber nicht immer klappt das Zusammenleben (muss halt täglich ausgehandelt werden gemäß Aydan Özoğuz) und kulturelle Konflikte sind vorprogrammiert. Alteingesessene deutsche Mieter klagen über einen steigenden Lärmpegel und mangelndes Verständnis für Respekt und Rücksichtnahme, bei zwei älteren Damen liegen bereits die Nerven blank, eine der beiden Damen schildert ihre Erfahrungen, nachfolgend ein Auszug aus dem Bericht der Lausitzer Rundschau:

[…] Die Nerven von Edelgard Zippel sind angespannt. Sie ist 80 Jahre alt. Das bedeutet aber nicht, dass sie alles hinnimmt. Sie wolle nur ihre Ruhe haben. Doch die könne sie nicht finden. Schuld daran seien die Nachbarn. Unter ihr lebt eine Familie vom Balkan, über ihr eine aus Syrien. Weder die Nacht- noch die Mittagszeiten würden die Familien einhalten. „Bis um 1 Uhr wird auf dem Balkon gequatscht und geraucht.“ Sie bekomme kaum Schlaf. […] Weiterlesen auf Lausitzer Rundschau

Um die Probleme zwischen Flüchtlingen und alteingesessenen Mietern besser in den Griff zu bekommen und bei Konflikten zu vermitteln, wünscht sich der Cottbuser Großvermieter deshalb „Kulturmanager“, wie die Lausitzer Rundschau berichtet:

Der Großvermieter Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) wünscht sich Kulturmanager zur Vermittlung bei Konflikten mit ausländischen Mietern – insbesondere Flüchtlingen. Diese Stellen müssten laut Geschäftsführer Torsten Kunze vom Bund finanziert werden. Die Manager sollten überregional zum Einsatz kommen. Denn die Konflikte gebe es genauso bei anderen Vermietern in Brandenburger Städten.

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