„Corona-Sozialismus“: Fehlentscheidungen werden noch nachfolgende Generationen ausbügeln müssen!

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Alice Weidel: Der Wirtschaftsstandort Deutschland geht am Krückstock: 14 deutsche Unternehmen wünschen sich mittlerweile eine Staatsbeteiligung, wie sie schon Lufthansa für sechs Milliarden Euro zuteil wurde. Erst durch die Energiewende, später dann durch Handelskonflikte und Klimaaktionismus in die Bredouille geraten, ist die Rekapitalisierung durch die Bundesregierung für sie natürlich verlockend. Hinzu kommen weitere 60 Unternehmen, die Staatshilfe erbitten. Das Kabinett Merkel steht dem offen gegenüber und arbeitet derzeit eine Beteiligungsstrategie aus. Ende März beschloss man bereits den 600 Milliarden Euro umfassenden Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), zu welchem auch die EU-Kommission ihre Zustimmung gab.

Noch mehr Unternehmen mit Staatsbeteiligung? Wirtschaftsminister Peter Altmaier reibt sich wahrscheinlich schon die Hände angesichts seines ganz persönlichen Portfolios. Das passt schließlich wunderbar zum „Corona-Sozialismus“ und geht Hand in Hand mit Merkels fataler Euro-Rettungspolitik. Sie, ihr Wirtschaftsminister und viele andere vermögen aus welchen Gründen auch immer nicht zu erkennen, dass durch Industriepolitik, durch Ökologismus und durch monetäre Planwirtschaft der Markt sukzessive zerstört wird, man jeden Wettbewerb faktisch abschafft. Wo man es den in Not geratenen Unternehmen nicht verdenken kann, dass sie nach Hilfe rufen, bleibt der verheerende Blick auf die Funktionäre der GroKo, die seit Jahren den Wirtschaftsstandort Deutschland zugunsten planwirtschaftlicher Umtriebe abwracken. Diese Fehlentscheidungen werden noch nachfolgende Generationen ausbügeln müssen.

https://www.handelsblatt.com/…/coronakrise-14…/26080594.html

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