Corona: Bulgaren demonstrieren gegen neue Einschränkungen

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Hunderte von Demonstranten versammelten sich am Mittwoch in Sofia vor dem Ministerrat, um die von der bulgarischen Regierung erlassenen Restriktionen zu verurteilen. Die Einschränkungen sollen die Ausbreitung von Corona weiter eindämmen. Während der Demonstration kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, als die Demonstranten versuchten, in den Ministerrat einzudringen.

Die Demonstranten hielten Transparente mit Aufschriften, wie „Gebt uns das tägliche Brot zurück“ oder „Wir haben das Menschenrecht auf Arbeit“. Es wurden mehrmals Slogans wie „Das System tötet uns“ skandiert. Die wirtschaftliche Lage des Landes ist seit März sehr kritisch. Zudem werden immer mehr Arbeitsplätze vernichtet.

Die bulgarische Regierung kündigte am Mittwoch strengere Maßnahmen an, um Corona zu bekämpfen. Ab Freitag sollen Schulen, Turnhallen und Restaurants geschlossen bleiben. Die Beschränkungen gelten bis zum 21. Dezember und zielen darauf ab, Versammlungen im Öffentlichen zu stoppen. Die Regierung hoffe hierdurch, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und den Druck auf das Gesundheitssystem zu verringern.

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