Christian Lindner vergleicht „Fridays for Future“ mit „Refugees Welcome“

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Im Jahr 2015 rauschte eine Willkommenshysterie durch die bunte Republik, Klatschhasen begrüßten euphorisch mit Transparenten und Stofftieren die „Hilfesuchenden“ an den Bahnhöfen und NGOs unterstützten den Hype, Politik und Medien entwarfen penetrant ein Fantasie-Bild der Flüchtlinge und es entstand die Mär von Heerscharen neuankommende Ingenieure, Ärzte etc., dass aber der Realität nicht entsprach. Letztendlich wurde die Willkommenskultur stark strapaziert, die Trendwende begann rund ein Jahr später, der Begriff „Wir schaffen das“ trug bereits den Keim des Scheiterns in sich und in Umfragen sank die Zustimmung für die unkontrollierte Aufnahme.

Seit 2019 rauscht eine neue Hysterie unter dem Motto „Fridays for Future“ gegen den Klimawandel durch das Land, ausgelöst durch einen schwedischen Bonsai namens Greta, die von Politikern und Medien als Heldin gefeiert wird und der Berliner Bischof Heiner Koch sie sogar mit Jesus vergleicht, unterstützt wird die Klimaschutz-Bewegung von „Plant-for-the-Future-Foundation„.

Nun zieht FDP-Chef Christian Lindner einen Vergleich und weist auf die Parallele zwischen „Fridays for Future“ und „Refugees welcome“ hin, dazu berichtet die Rheinische Post:

[…] FDP-Chef Christian Lindner befürchtet eine Parallele zwischen der Bewegung „Fridays for Future“ und der Willkommenskultur für Flüchtlinge. „Im Sommer 2015 gab es die Kampagne Refugees welcome und eine sehr emotional geführte Debatte über die richtige Flüchtlingspolitik“, sagte Lindner während eines Streitgesprächs mit Schülern, das der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und die Düsseldorfer „Rheinische Post“ organisiert hatten (Samstag). „Das sollten wir in der Klimapolitik nicht wiederholen“, so der FDP-Chef. Heute, weniger als vier Jahre später, sehe man in der Flüchtlingsdebatte alles viel nüchterner und differenzierter. „Ich wage die Vorhersage, dass die Diskussion über den Klimaschutz in drei Jahren ganz anders geführt wird, falls 400.000 Leute aus der Automobilindustrie entlassen werden müssen.“ […]

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