Causa Maaßen – Merkels Motto für ihre Kritiker: Hände falten, Goschen halten!

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Gerald Grosz: Die letzten Masken fallen, die Fratze des Autoritären kommt zum Vorschein. Der oberste Verfassungsschützer Deutschlands, Hans-Georg Maaßen, seit Wochen in den Maulkorb der Opportunisten gezwungen, wird nun in die Wüste geschickt. Sein einziges und zugleich größtes Vergehen: Sachlich begründeter Widerspruch! Das kann sich natürlich die Schutzmantelmadonna des Einzelfalls nicht gefallen lassen, denn die Kritik des obersten Beamten lässt das seit 3 Jahren schön zurecht gezimmerte Kartenhaus eindrucksvoll zusammenstürzen. Denn wie heißt es so schön: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Maaßen ist eben nicht die Marionette der vorgefertigten Meinung der Mainstreammedien, er tanzt nicht nach der Pfeife der Journaille, er ist nicht das willfährige Instrument der Politpropaganda Merkels, sondern hat sich erlaubt seine sicherheitspolizeiliche Expertise, seine Zweifel einzubringen. Die wahre Hetzjagd wurde nun gegen einen unbestechlichen, untadeligen und über jeden Verdacht erhabenen Beamten geführt, gegen einen unabhängigen Diener des Staates. Und dass diese Politzensur im 21. Jahrhundert in einem europäischen Staat überhaupt noch möglich ist, ist ein demokratiepolitischer Skandal der Sonderklasse. Aber es offenbart die elende und durchschaubare Heuchelei jener, die Meinungs- und Denkfreiheit nur für sich selbst in Anspruch nehmen, aber demokratischen Widerspruch nicht dulden. Aber was erwartet man sich in einem Land, an dessen Spitze eine Person steht, die in der Diktatur der DDR politisch sozialisiert wurde, deren Demokratiebegriff den Wert eines Blattes Papier nicht übersteigt. Merkel setzt Maaßen ab, setzt aber zugleich die Destabilisierung ihres Landes fort. Der neue Ruf der sogenannten Christdemokraten an ihre Kritiker: Hände falten, Goschen haltn! Armes Deutschland, weit hast Du es gebracht!

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