Boris Palmer: Silvester-Übergriffe sind Folge unkontrollierter Zuwanderung

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Interessant zu beobachten, wie auch in der Politik die Erkenntnis allmählich ankommt, dass die Silvesternacht direkt mit dem unkontrollierten Massenzustrom von vornehmlich Armutsflüchtlingen des letzten Jahres zusammenhängt. Auch  beim grünen Oberbürgermeister Tübingens Boris Palmer ist die Realität angekommen, zugegeben nur portionsweise, er entdeckt nur die halbe Wahrheit,  drückt sich um das eigentliche Problem und verweigert sich dem Offensichtlichen. Zumindest hat Palmer die Blockade im Kopf überwunden, um die Probleme anzusprechen und den Missstand zu benennen, fällt dann aber in das grüne Denkmuster zurück und zieht die falschen Schlüsse. Und mit dem letzten Absatz schießt Palmer sich ins Aus und zeigt, welcher Partei er angehört.

Interview nachfolgend auszugsweise – komplett lesen auf Die Welt.de

Die Welt: Haben die Grünen Flüchtlinge bislang zu einseitig als Opfer gesehen und zu wenig als Täter?

Palmer: Die gesamte Gesellschaft war nicht darauf eingestellt, dass die großzügige Hilfe, die wir zurecht im vergangenen Herbst geleistet haben, in einem solchen Ausmaß missbraucht werden könnte. Es war nicht falsch, zu helfen. Aber wir müssen auch offen darüber sprechen können, welche Probleme sich daraus ergeben haben. Die Silvester-Übergriffe haben etwas mit der Aufnahme von Flüchtlingen ohne Registrierung und Kontrolle zu tun. Diesen Satz muss man aussprechen können, ohne dafür gleich zu hören zu kriegen: Dann geh doch zur AfD!

Die Welt: Nach den aktuellen Zahlen sind im ersten Halbjahr rund 225.000 Asylsuchende hergekommen. Aufs Jahr hochgerechnet kommen wir damit auf weit über 400.000 Schutzsuchende. Halten Sie diesen Zuzug für verkraftbar?

Palmer: Auf jeden Fall. Wir haben jetzt die Grenzen unter Kontrolle, und daraus erwächst die Verpflichtung, direkt zu helfen. Wir sollten jetzt den Familiennachzug beschleunigen und nach den Vereinbarungen aus dem EU-Abkommen mit der Türkei gezielt syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen Schutz gewähren. So klar, wie ich im Herbst gesagt habe, wir schaffen das nicht, sage ich jetzt: Wir helfen viel zu wenig.

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