Blutiger Messerangriff am Neubrandenburger Reitbahnsee

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Nach einer blutigen Messerattacke in Neubrandenburg sucht die Polizei die Täter. Offenbar griffen sie ohne ersichtlichen Grund an.

Zwei Männer haben am Neubrandenburger Reitbahnsee am Freitagabend einen Mann angegriffen. Einer der Angreifer zückte ein Messer und stach damit zu.

Der Geschädigte, ein 29 Jahre alter Pole, gab gegenüber der Polizei an, ohne ersichtlichen Grund angegriffen worden zu sein. Die Angreifer seien ihm zudem nicht bekannt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Er erlitt demnach eine tiefe Schnittwunde an der linken Hüfte. Innere Organe seien nicht verletzt. Es habe kein lebensbedrohlicher Zustand bestanden.

Nach dem Angriff flüchteten die beiden Tatverdächtigen in Richtung „Bistro an der Hürde” im Reitbahnweg, heißt es weiter. Der Geschädigte konnte ihnen trotz Verletzung noch folgen, verlor sie aber aus den Augen. Ein Zeuge rief derweil die Polizei. Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Er beschreibt die beiden Tatverdächtigen so:

Die erste Person soll etwa 18 bis 20 Jahre alt und von schlanker Gestalt sein. Er hat ein südländisches Aussehen und war mit einem weißen T-Shirt, einer blauen Jeans und weißen Schuhen bekleidet.

Die zweite Person sei ebenfalls schlank und ungefähr 1,60 Meter groß. Er hat eine dunkle Hautfarbe und schwarze krause Haare. Er trug eine schwarze Hose und ein dunkles Oberteil.

Die Kriminalpolizei hat nun die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die während der Tatzeit um 18.20 Uhr Beobachtungen gemacht haben, um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Hinweisgeber können sich an an die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg unter 0395 5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.


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