Björn Höcke: Was geschah eigentlich nach »Malvina, Diaa und die Liebe«?

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Am 26.11.2017, nur wenige Wochen nach dem Mord von Kandel, strahlte der Kinderkanal KiKA die Sendung »Malvina, Diaa und die Liebe«, eine verklärende Dokumentation über die Beziehung einer minderjährigen Deutschen mit einem offensichtlich erwachsenen Asyl-Einwanderer, aus.

Diesen dokumentieren Kindesmißbrauch (Malwina war zu Beginn dieser Beziehung 14) versuchte der Sender zunächst durch eine falsche Altersangabe des Syrers Diaa (der in Wirklichkeit Mohammed Diayadi heißt) zu kaschieren. Erst auf Druck der Öffentlichkeit korrigierte der Sender zaghaft seine Angaben (1).

»Es ist manchmal gar nicht so einfach, wenn ein deutsches Mädchen und ein arabischer Junge sich ineinander verlieben«, wird in der Dokumentation lapidar eingeräumt, als handelte es sich um einen normalen Gewöhnungsprozeß. Darüber hinaus werden die anmaßenden und gebieterischen Ansprüche des Muslims nicht weiter kritisch kommentiert. Diayadi fordert nicht weniger als die totale Unterwerfung des Mädchens ein und zwingt sie, nach muslimischen Sitten zu leben. Er verkündet, daß er Malvina schnell heiraten will, »weil sie dann ihm gehört«.

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hatte damals zu diesem Fall eine Beschwerde beim MDR eingelegt.

Heute, fast zwei Jahre danach, verarbeitet das minderjährige Mädchen aus der Dokumentation seine Beziehung mit dem Syrer in einem bitteren Gedicht, das sie bei einem Poetry Slam in Frankfurt vortrug. Es geht darin um Vergewaltigungen. Mit gebrochener Stimme versucht sie, Verständnis für den Täter zu entwickeln. Es ist ein erschütterndes Geständnis eines völlig gebrochenen Mädchens, das mit seinen tiefen seelischen Verletzungen ringt, den gewalttätigen Partner aber nicht verlassen kann.

Es ist die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder auf das Leben vorzubereiten und nach Möglichkeit vor solchen traumatischen Erfahrungen zu schützen. Mit dieser Aufgabe sollten die Eltern nicht allein stehen: Wir als Gesellschaft definieren unsere Regeln des Zusammenlebens und wenn unsere Werte von Fremden in Frage gestellt werden, muß dieser Konflikt benannt und öffentlich diskutiert werden.

Der KiKa trägt eine große Verantwortung. Die Journalisten der KiKa-Dokumentation waren Zeugen eines Kindesmißbrauchs. Was haben sie daraus gemacht…

(1) https://www.kika.de/schau-in-meine-welt/…/sendung103934.html

Politikstube: Hat man Druck auf Malvina ausgeübt?  Die Reaktion vom Staatsfunk.

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