Birgit Kelle: Bewährungsstrafe für Vergewaltiger – Es sind nicht die Gesetze, sondern die Richter

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In Hamburg hat ein Gericht mal wieder bewiesen, dass das wahre Problem weder zu lasche Gesetze, noch schlechte Polizeiarbeit ist – sondern Richter, die mit grausamen und kriminellen, jugendlichen Tätern umgehen, als hätten sie nur im Supermarkt einen Lutscher geklaut.

Zu den Fakten: Vier junge Männer (Anmerkung von Politikstube: Serbische Großfamilie jubelte im Zuschauerraum beim Wort Bewährung)  zwischen 14 und 21 haben als Gruppe eine 14-Jährige vergewaltigt. Sie haben dabei unter anderem eine Flasche und eine Taschenlampe in sie eingeführt. Eine 15-Jährige hat das Ganze auch noch mit einem Handyfilm dokumentiert. Als sie mit ihr fertig waren, haben sie das Mädchen in einen Hinterhof geschleift und dort in der eisigen Kälte liegen lassen. All das reicht vor einem Hamburger Gericht offensichtlich nicht aus, damit alle Täter eine saftige Strafe bekommen. Allein der 21-Jährige aus der Gruppe wird für vier Jahre ins Gefängnis einfahren – falls er nicht bei guter Führung bald wieder raus kommt.

Man fragt sich: Was genau hätten die Täter noch zusätzlich machen müssen, damit das Gericht am Ende möglicherweise in Erwägung zieht, dass eine Bewährungsstrafe nicht ausreicht, um den angerichteten Schaden wiedergutzumachen? Hätten sie das Mädchen noch prügeln müssen? Umbringen? Was wäre noch nötig?
Gastkommentar von Birgit Kelle auf Focus Online weiterlesen.

Petition gegen das Urteil