Bilanz Kölner Silvesternacht 2015: Nur „drei“ Sexualtäter verurteilt

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Über drei Jahre sind die sexuellen Massenübergriffe in der Kölner Silvesternacht 2015 am Hauptbahnhof her, mehr als 600 Frauen zeigten Sexualdelikte an, nur drei Sexualtäter konnten überführt und verurteilt werden.

 „Taharrusch dschamā’i“ – die gemeinschaftliche Belästigung durch Gruppen, bis zur Silvesternacht 2015/16 noch völlig unbekannt in Deutschland, aber dank der merkelnischen Willkommenskultur nun auch hier praktiziert. Täter kommen ungestraft davon, denn der Nachweis der Taten und die Identifizierung der Belästiger gestalten sich aufgrund der Gruppenbildung schwierig – d.h. Freifahrtschein.  Nun sind sie halt da – die Goldstücke, die sich schlapp lachen über Deutschland, die bei der nächsten Gelegenheit wieder in Gruppen auftreten.

Welt.de berichtet:

Die strafrechtliche Aufarbeitung der Kölner Silvesternacht 2015 hat ein ernüchterndes Ergebnis gebracht. Zwar zeigten mehr als 600 Frauen Sexualdelikte an, doch nur drei Sexualstraftäter konnte die Justiz letztlich überführen, wie der „Spiegel“ unter Berufung auf eine Aufstellung des Kölner Amtsgerichts berichtete. Zwei dieser drei Sexualtäter erhielten demnach Bewährungsstrafen.

„Insgesamt fällt das Ergebnis ernüchternd aus“, sagte Gerichtssprecher Wolfgang Schorn dem Magazin. „Die tumultartige Situation der Silvesternacht hat zu einer schwierigen Beweislage geführt.“ So sei es kaum möglich gewesen, einzelnen Tätern konkrete Handlungen zuzuordnen. Die drei Sexualstraftäter konnte laut Informationen des Magazins nur überführt werden, weil sie Selfies von sich und den Opfern gemacht hatten. Bei allen anderen sei die Beweisführung schwierig gewesen.


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