Besser spät als nie? Kölner Ex-Polizeipräsident entschuldigt sich bei Opfern der Silvesternacht

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Möchte da jemand sein schlechtes Gewissen erleichtern? Hat der eigene PR Berater etwa dazu geraten, dass miese Image etwas aufzupolieren? Macht die Ehefrau Druck? Von Ehrlichkeit kann auf jeden Fall keine Spur sein, sonst hätte es nicht über sechs  Monate gedauert, bis sich der damals zuständige Polizeipräsident Kölns, Wolfgang Albers, entschuldigt hat. Wörtlich sagt er: sexuelle Nötigung und Vergewaltigung seien Taten, die in ganz besonderem Maße verletze und demütigen. Er bitte alle Frauen um Verzeihung, denen die Kölner Polizei unter seiner Führung keinen Schutz bieten konnte. Bei solchen Worten kann man schon mal laut darüber nachdenken, womit ein Polizeipräsident täglich zu tun hatte und wie es kommt, dass er über 6 Monate braucht, um die Konsequenzen von Vergewaltigungen und sexueller Nötigung zu erkennen.

Wieder mal einer der den Stein der Weisen gefunden hat. Davon gibt es im Kabinett Kraft ja Einige und komischerweise hat niemand die Verantwortung übernommen, ist mal bei den Opfern vorstellig geworden oder hat auf konsequente Strafverfolgung und Abschiebung gepocht. Courage und Rückgrat hat in der SPD seit Herbert Wehner niemand mehr gehabt, es geht allen immer nur darum, den eigenen Posten zu bestätigen und sich von Steuergeldern ein Leben wie im alten Rom zu ermöglichen. Aktiv werden oder Engagement zeigen? Fehlanzeige, höchstens, wenn Wahlkampf ist und es um den eigenen Lebenslauf bei Wikipedia geht, ansonsten will man sich nur in den besseren, vom verachteten Volk finanzierten Kreisen bewegen.

Da entschuldigt sich jemand über ein halbes Jahr zu spät und heuchelt Mitgefühl, zitiert das Alte Testament und kann wahrscheinlich vor Gram kaum schlafen? Wo war er denn, in den Wochen danach? Hat er Verhaftungen, Verurteilungen und konsequente Strafverfolgung angeordnet, oder konnte er davon berichten? Wo wurden Beratungsstellen und Hilfsangebote für die Opfer angeboten? Oder wurde er von Hannelore Kraft etwa genauso gedeckelt wie der selbstherrliche Ralf Jäger? Telefonverbindungen, Emailverkehr und sonstige Gesprächsnachweise und Beweise einer Kommunikation wurden gesperrt, hat etwa auch Wolfgang Albers sich deckeln lassen?

Als Hunderte Frauen für ihr Leben gebrandmarkt wurden, musste Wolfgang Albers erst einmal zugeben, dass anstatt 160, nur 80 Polizisten vor Ort waren. Wer die Domplatte kennt, weiß was für ein Witz zu so einem Großspektakel schon 160 Polizisten wären. Hauptsache es sind immer genug Einsatzkräfte vorhanden, wenn ein paar Rockergruppierungen verboten und Lederkutten beschlagnahmt werden müssen. Dann ist sogar das ach so teure SEK in voller Besatzungsstärke vor Ort. Geht es aber um Hunderte Schicksale von Frauen, welche heute noch nicht alleine abends nachhause gehen wollen, welche sich bis heute nicht mehr auf ihren Partner einlassen wollen oder welche einfach nur vor Wut und Enttäuschung schäumen, dass die illegalen Lustmolche mit wirtschaftlichen  und sexuellen Interessen aus den sicheren Urlaubsländern Algerien & Marokko weiterhin debil grinsend ihre Machoshow tagtäglich abziehen können, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden? Da freut man sich doch auf das nächste Mal ausgehen und alleine nachhause fahren. Jeder der einmal mit solchen Frauen zu tun hatte, weiß, was diese den Rest ihres Lebens auszustehen haben. Vielleicht war Wolfgang Albers nur Polizeipräsident für Schwarzfahrer, Falschparker, Wildpinkler und Schulschwänzer? Klassischer Fall von Beruf verfehlt.

Worte sind nichts als leere Phrasen in seinem Fall, ihm geht es nur darum, seinen versauten Namen zumindest ein bisschen reinzuwaschen. Sich jetzt zu entschuldigen und nicht einen einzigen Nachweis zur Aufklärung, zu ehrlicher Betroffenheit und zur Offenlegung der Fakten zu liefern, ist mehr als erbärmlich und schäbig.

Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen sagt er: von den Vorfällen habe er erst erfahren, als er kurz nach Mitternacht in der Leitstelle anrief, um ein neues Jahr zu wünschen. Aha, warum wurde die Meldung dann erst knapp eine Woche später herausgegeben? Er war laut eigener Aussage auf einer privaten Party. Na da muss das Kölsch ja geschmeckt haben, wenn man tagelang die Wahrheit nicht offenlegen konnte, etwa ein Wahrheitsdelirium? Nun hatte er offensichtlich genug Zeit darüber nachzudenken, denn zum Schluss kommt er zu der sagenhaften Erkenntnis: nachdem er im 3. Buch Mose nachgelesen habe, was es mit dem Sündenbock auf sich hat, habe er festgestellt: „Da ist WAHRSCHEINLICH was dran, ja.

Sich erst entschuldigen um zum Schluss noch einmal kübelweise Hohn, Spott und Dreck über den Opfern auszukippen und im tiefsten Selbstmitleid unter Gottes Gnaden zu versinken, kommt einem persönlichen Offenbarungseid gleich. Wie sagte einst ein grüner Möchtegernrebell und heutiger Gaslobbyist: mit Verlaub Herr Präsident, sie sind ein Arschloch!

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