Berlin-Wedding: DHL stoppt die Zulieferung in Gewaltkiezen

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Neben den Berliner Bezirken Schöneberg, Neukölln und Kreuzberg, gilt auch der Wedding als gefährliches Pflaster, mittlerweile gehören Schlägereien, Jugendliche prügeln Polizisten und spontane Ausraster auf der Straße zum Alltag, also generell eine Gewaltproblematik. Die Hemmschwelle sinkt immer weiter und die Lunte bei den Aggressiven wird immer kürzer, die meist in Rücksichtslosigkeit und Brutalität münden. Im Wedding, der zum Verwaltungsbezirk Mitte gehört, haben bereits über 50% der Bewohner einen Migrationshintergrund, wobei der Anteil rundum Gesundbrunnen bereits deutlich höherliegt.

Teile des Weddings gelten nicht gerade als sichere Zonen, dass mussten wohl auch vermehrt Paketzusteller feststellen, die Übergriffen ausgesetzt waren. Die Reaktion seitens DHL-Express fällt nun dementsprechend aus:

[…] Kampfzone Wedding. Dass es in den Kiezen rund um die Panke hoch her geht, ist stadtweit bekannt. Prinzenallee, Soldiner Straße, Osloer Straße gelten als Orte, in denen Anwohner und Touristen die Augen offenhalten müssen.

Pro Straße gibt es mehrere tausend Straftaten pro Jahr. Wer hier wohnt, lebt mit dem Stress. Der Paket- und Brief-Express-Dienst DHL zieht nun Konsequenzen aus der Gesetzlosigkeit, will seinen Zustellern den täglichen Horror, in dem Prügel, Drohungen und Erpressungen Alltag sind, nicht mehr zumuten. DHL stoppt die Zulieferung in Gewaltkiezen. […] Weiter auf berliner-kurier.de