Berlin: Viele Anwohner lehnen neue Tesla-Fabrik ab

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Der Chef von Tesla, Elon Musk, will in Grünheide bei Berlin in nur einem Jahr eine neue Fabrik hochziehen. Viele Anwohner lehnen diese milliardenschwere Investition jedoch ab – auch aus ökologischen Gründen.

Der Chef des US-amerikanischen Elektroautobauer Tesla, Elon Musk, will Bedenken von Anwohnern zur Ansiedlung seines Unternehmens in Grünheide bei Berlin ausräumen. Im Kurznachrichtendienst Twitter und meldet er sich am Samstag zu Wort und schrieb, dass er einige Dinge klarstellen wolle.

In den Antragsunterlagen laut Bundesimmissionsschutzgesetz hatte Tesla angegeben, dass pro Stunde 372 Kubikmeter Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz benötigt. Anwohner befürchten nun eine Gefahr für die öffentliche Trinkwasserversorgung.

Tesla werde nicht an jedem Tag so viel Wasser verbrauchen, schrieb Musk. «Das ist möglicherweise ein seltener Fall einer Spitzennutzung, aber nichts, was jeden Tag vorkommt», betonte er. Zudem sei der Wald auf dem 300 Hektar großen Gelände kein natürlicher Wald. Anwohner hatten immer wieder kritisiert, dass zugunsten des Werkes die Bäume gefällt werden. Er sei zur Kartonherstellung angepflanzt worden und nur ein kleiner Teil werde für die Fabrik verwendet, sagte er.


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