Berlin: Obdachlose müssen frieren, trotz freier Betten

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Derzeit leben rund 6.000 Obdachlose auf den Straßen in Berlin. Nun beginnen die kalte und nasse Jahreszeit und das Suchen nach einem trockenen und warmen Schlafplatz. Einige Obdachlose haben das Glück in einer Notunterkunft für die Nacht unterzukommen, die meisten allerdings bekommen keinen Schlafplatz und müssen im Freien bei sinkenden Temperaturen campieren.

Arm, aber sexy sei Berlin, und offensichtlich grassiert dazu der Behörden-Irrsinn in der bunten Hauptstadt: Trotz freier Betten können diese von Obdachlose nicht genutzt werden, weil der Amtsschimmel zu träge arbeitet, wie im Fall der Notunterkunft für Obdachlose in der Storkower Straße in Prenzlauer Berg. Grund: „Der Brandschutz muss noch genehmigt werden“

Zur Behörden-Trägheit mehr auf „Bild“ und auch Kommentare von deutschen Obdachlosen, wie sie versuchen sich einigermaßen vor Wind und Wetter zu schützen, die wirklich traurig machen. Traurig ist auch in diesem so reichen Deutschland, dass die Kälte-Nothilfe meistens erst im November startet.

  • Darüber nachdenken und miteinander beraten, wie diese gestrauchelten, gestrandenten, deutschen Männer und Frauen (es gibt ja sogar obdachlose Familien mit KIndern) in unsere Gemeinschaft intergriert werden könnten, das sollten wir unbedingt anstreben, zusammen mit denen die zZ in der Regierung verantwortlich sind!