Berlin nimmt 70 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ von griechischen Inseln auf

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Berlin hat offenbar noch nicht genug Probleme bzw. Konfliktpotenzial, aber wohl genug Geld und Ressourcen für Betreuung und Unterkünfte, um 70 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ von den griechischen Inseln aufzunehmen. Handelt es sich überhaupt um Kinder/Jugendliche oder eher um junge Männer mit Bartstoppeln, die sich als minderjährig ausgeben, die zwar ohne Papiere aber mit Smartphone flüchteten?  Warum schickt man diese „Ausreißer“ nicht zu ihren Eltern in die Heimat zurück, schließlich gehören Kinder in die Obhut der Erziehungsberechtigten? Oder sollen diese als Vorhut bzw. Anker-„Kinder“ dienen, um dann die Familien nachholen zu können?

Zumindest werden die Inselbewohner und die griechischen Behörden über den Transfer von 70 MUFLS nach Berlin froh sein, auch wenn die Freude nur kurz andauern dürfte, denn die Ankunft von illegalen Migranten auf den Inseln ebbt nicht ab.

RBB24.de berichtet:

Berlin will 70 unbegleitete minderjährige Geflüchtete von den griechischen Inseln aufnehmen. Das kündigten der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Familiensenatorin Sandra Scheeres (beide SPD) am Freitag an.

„Die Situation in den Flüchtlingslagern ist dramatisch“, sagte Scheeres. „Kinder und Jugendliche ohne Begleitung sind besonders schutzlos und Gefahren ausgesetzt.“ Da dringendes Handeln nötig sei, wolle Berlin helfen, um einige der Betroffenen in Sicherheit zu bringen.

Müller erinnerte daran, dass Berlin Mitglied im Städteverbund „Sichere Häfen“ sei, um Bootsflüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, Schutz zu bieten. „Dazu stehen wir und sind bereit, zu helfen. Das gilt insbesondere für jene, die ohne ihre Eltern auf der Flucht und daher ganz besonders schutzbedürftig sind.“

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