Berlin: Mit dem Luxuswagen ins Obdachlosenheim

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In Berliner Obdachlosenheimen sind offenbar zum Teil nicht-bedürftige EU-Migranten untergebracht. Nach rbb-Recherchen leben in einem Kreuzberger und einem Schöneberger Heim Menschen, die mit teuren Autos vorfahren. In den Heimen werden in der Regel Obdachlose aufgenommen, die sich in einer akuten Notlage befinden. Sie erhalten Sozialleistungen und die Übernahme der Unterbringungskosten. Nach den Recherchen von „Abendschau“ und dem ARD-Magazin „Brisant“ steht die Bedürftigkeit einiger Bewohner jedoch in Frage.

Vor einem Obdachlosenheim in Kreuzberg wurden Bewohner mit 7er BMWs, Audi A8 und Porsches beobachtet. Ein Insider der Heimbranche erklärte dem rbb, das habe System. Manche Bewohner seien nicht bedürftig. Sie bräuchten nur eine Meldeadresse, um Sozialleistungen zu erhalten. Er sagte der Abendschau und Brisant: „Manche zahlen dem Heim bis zu 600 Euro, damit sie aufgenommen werden und damit angemeldet werden. Mit einer Anmeldung gibt es dann auch Sozialleistungen, Hartz IV, Kindergeld.“ Die Leitung des Obdachlosenheims in Kreuzberg wurde mit diesem Vorwurf konfrontiert und bestreitet solche illegalen Geschäfte.

Auch vor einem Obdachlosenheim in Schöneberg ist das gleiche Phänomen zu beobachten. Matthias Steuckardt, Stadtrat für Soziales in Tempelhof-Schöneberg (CDU) sagte: „Ich konnte gestern beobachten, dass Menschen aus großen, teuren Autos ausgestiegen sind, und dann ins Obdachlosenheim gegangen sind, weil sie dort wohnen. Mich ärgert das. Mich ärgert das deswegen, weil hier schwarze Schafe unseren Rechtsstaat ausnutzen zu Lasten derer, die wirklich Hilfe brauchen.“ Nach seiner Einschätzung könne aber mit den vorhandenen Gesetzen nicht geprüft werden, ob bei solchen Antragstellern bereits Vermögen vorhanden ist. Er sieht Bedarf, diese Möglichkeit gesetzlich zu schaffen.

Im Abgeordnetenhaus wird derzeit über eine Novellierung des ASOG diskutiert. Fraktionsvorsitzende und Innenexperte Burkard Dregger (CDU) will dem nachgehen: „Das muss jetzt bei den anstehenden Beratungen zur ASOG-Novelle auf den Tisch.“

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4 Kommentare
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BB
BB

Der Stadtrat ärgert sich….und damit ist sein Job dann auch erledigt, und die Sippen fahren weiter mit ihren Nobel Autos vor!!
Seit Jahren ist bekannt, dass der Staat ausgenutzt wird, insbesondere von Clans, die horrende Sozialleistungen beziehen, dazu Mehrfachidentitäten, und nichts, rein garnichts!!, wird unternommen.
Diesen kriminellen Sippen geht es deutlich besser als deutschen Familien, die zum Teil in erbärmlichen Behausungen leben, und auch noch arbeiten gehen!

Ihr verdammten Idioten kotzt mich an!

Panda
Panda

Und wenn sie nicht gestorben sind beraten sie noch in 30 Jahren….aber bis dahin gibt es diese BRD GmbH gar nicht mehr…

Innenexperte Burkard Dregger müßte man sein. Dann dürfte man sogar mit Beschluss von ganz oben, seine Arbeit schleifen und liegen lassen damit ja keiner davon erfährt.

Luxemburger
Luxemburger

Korrupte Ausländer und Politiker, DAS grösste Problem in Deutschland.

Schnatterente
Schnatterente

Das geht auch nur in Absurdistan,aber ohne Beteiligung der Hausverwalter geht es auch nicht. Da hat man,die wievielte ist es eigentlich?,eine Lücke entdeckt,wo man fürs Nichtstun zu viel Geld kommt,aber dafür geht der Michel doch gern bis 75 arbeiten! Hauptsache unseren Premiummenschen geht es gut. Was interessieren da unsee vielen Obdachlosen,welche im Winter auf den Strassen erfrieren?!?!