Berlin: Konfrontation mit Polizei – „Freie syrische Armee“-Anhänger demonstrieren

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Für vergangenen Samstag, den 16. März, hatten Gegner des syrischen Präsidenten Bashar Assad zur „Großdemonstration“ für den „syrischen Frühling“, „eine demokratische Revolution“ und den Sturz des „Diktators Assad“ aufgerufen. Zu dem Marsch durch die Stadt – mit Zwischenstopp vor der russischen Botschaft – kamen rund 250 Menschen, um an den achten Jahrestag des syrischen Aufstands zu erinnern.

Unter den Menschen waren zahlreiche Flaggen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) zu sehen, eine bewaffnete, Assad-feindliche Formation in Syrien, der Verbindungen und Tendenzen zum Islamismus sowie Kriegsverbrechen nachgesagt werden. Die Menschen brüllten Slogans wie „Assad muss gehen“ und „Putin raus“. Am Rande des Protests hatte sich eine Gruppe von Assad-Unterstützern zusammengefunden.

Vor der russischen Botschaft brachen chaotische Szenen aus. Es kam zu gegenseitigen Angriffen. Die Polizei war gezwungen Gewalt anzuwenden, um die Attacken zu stoppen, und nahm mehrere der gewaltbereiten Demonstranten fest, die die Polizeiabsperrung durchbrochen hatten.


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