Berlin: Kindesentzug wegen Corona-Maßnahmen – Hilferuf einer Mutter

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Symbolbild

Ich bin Mutter (54) von sechsjährigen Zwillingsmädchen und wohne in Berlin. Seit kurzem bin ich getrennt von meinem Ehemann, mit dem ich 35 Jahre zusammen war. C. hat uns endgültig auseinandergebracht. 6 Jahre habe ich mich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche um unsere gemeinsamen Zwillinge gekümmert. Ich war immer für sie da. Wenige Tage vor der Einschulung hatte ich mich entschlossen, meine beiden Töchter von der Schule abzumelden. Ich konnte und wollte meine Töchter nicht unter diesen Bedingungen der Hygienemaßnahmen in die Schule schicken. Danach folgte: Anruf von der Schulleiterin, Schulversäumnisanzeige an das Jugendamt, Einleitung Ordnungswidrigkeit durch das Schulamt mit Androhung Bußgeld bis zu EUR 2.500, Anzeige Kindeswohlgefährdung durch das Jugendamt. Der angeordnete Besuchstermin vom Jugendamt wurde einen Nachmittag vorher abgesagt, wegen Krankheit der Mitarbeiterin. Einen neuen Termin gab es nicht.

Am 18.09.2020 soll eine anonyme Anzeige gegen mich wegen Verbreitung von „Verschwörungstheorien“ in der Öffentlichkeit, verstörter Kinder, Verbot Maske tragen für die beiden, erfolgt sein. Meine leiblichen Töchter wurden mir umgehend entzogen… Kindeswohlgefährdung!!! Sie befanden sich zu diesem Zeitpunkt beim Vater. Ihm wurde „telefonisch“ mitgeteilt, dass unsere Töchter nicht mehr mit mir alleine sein dürfen und er sie bis zum Anhörungstermin beim Regionaler Sozialer Dienst Steglitz-Zehlendorf, Beethovenstr. 34-38, 12247 Berlin, am 22.09.2020 betreuen soll. Ihm wurde „telefonisch“ aufgetragen, diese Infos auch an mich weiterzuleiten. Am 21.09.2020 war nur eine Mitarbeiterin bei diesem Dienst telefonisch erreichbar. Sie wusste jedoch von gar nichts und konnte keine Auskünfte dazu geben. Vier Tage nach dem ersten Anruf erhielt ich am 22.09.2020 kurz vor dem Termin beim RSD einen Anruf von der Mitarbeiterin. Sie nötigte mich, an diesem Termin teilzunehmen bzw. sofort einen Ersatztermin anzugeben. Ich willigte ein und rief sofort in einem Anwaltsbüro an. Dort erhielt ich die Aussage, auf gar keinen Fall an diesem Termin teilzunehmen, ohne vorherige Beratung. Am 25.09.2020 (also 1 Woche nach der telefonischen Inobhutnahme meiner Töchter durch den RSD an den Vater), erhielt ich den Bescheid über die Inobhutnahme meiner Töchter. Bis zum heutigen Tag wurden mir die genauen Gründe für diese Maßnahmen nicht schriftlich mitgeteilt. Die Mitarbeiterin des RSD und des Familiengerichtes, sowie mein Exmann, haben unterschiedliche Angaben zur genauen Beschuldigung geäußert.

In der nächsten Woche soll es einen Termin mit einer Mitarbeiterin des Familiengerichtes mit meinen Töchtern und dem Vater geben. Danach einen Termin mit mir. Der Gerichtstermin zur Anhörung meiner Töchter mit der Richterin und Mitarbeitern vom Familiengericht soll am 26.10.2020 sein. Mein Exmann und ich sollen den Gerichtstermin am 29.10.2020 haben.

Ich bin fassungslos!!! Ohnmächtig!!! Was machen diese Personen mit meinen TÖCHTERN und mit MIR??? Welches Spiel wird mit uns gespielt??? Welches Verbrechen soll ich begangen haben, dass wir so behandelt werden??? Bitte helft mir und macht das öffentlich bekannt!!! Helft unseren Kindern!!! Sie sind die kleinen wundervollen Menschen, die unsere Hilfe dringend brauchen. Herzlichen Dank. Gabriele

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