Bereits 2018 abgelehnter albanischer Asylbewerber bei Kontrolle von Zollbeamten als Baustellen-Helfer geschnappt

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Gladbeck: Am 12. März 2019 überprüften Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Dortmund eine Baustelle in Gladbeck.

Unter den angetroffenen Arbeitnehmern befanden sich auch zwei albanische Staatsangehörige im Alter von 32 und 43 Jahren, die als Helfer auf der Baustelle beschäftigt wurden. Um einer Beschäftigung nachgehen zu dürfen, benötigen albanische Staatsangehörige einen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Tätigkeit berechtigt. Beide verfügten über keinen gültigen Aufenthaltstitel.

Die Zöllner nahmen daraufhin beide Männer vorläufig fest. Einer der Männer hatte bereits 2018 einen Asylantrag gestellt und war nach dessen Ablehnung untergetaucht. Er war bereits durch die zuständige Ausländerbehörde zur Festnahme ausgeschrieben.

Es wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts gegen beide Arbeitnehmer eingeleitet. Sie wurden noch im Anschluss an die Maßnahme mithilfe eines Dolmetschers vernommen.

Über den weiteren Verbleib der Männer entscheidet nun die zuständige Ausländerbehörde.

Den Arbeitgeber der Beschuldigten erwarten Verfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der illegalen Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.

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leevancleef
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leevancleef

Dazu fällt mir nur ein Satz ein:
Deutschland = Irrenhaus.

Bingo
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Groll
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Groll

Das ist doch nichts neues. Deren Chef zahlt 100,- Euro Geldbuße und schickt die Beiden gleich zur nächsten Baustelle. Diese Leute müssen so bestraft werden, wie Al Capone in USA. Dann wird es anders. Aber da die Gesetze hier von Verbrechern gemacht werden, ändert sich nichts.

Nachdenken
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Nachdenken

Albanien hat nur 2,873 Mio. Einwohner, ein Zwergen-Staat. Nachdem auf deutschen Baustellen Arbeitskräfte-Mangel herrscht sollte man Arbeitserlaubnisse für Albaner ausstellen. Das hilft der deutschen überhitzten Bauwirtschaft. Die Arbeitserlaubnisse auf die Bauwirtschaft begrenzen und zeitlich begrenzen, z.B. 3 Jahre. Im Winter ruhen ohnehin viele Baustellen. Die Bauwirtschaft hat volle Auftragsbücher für mehrere Jahre.

obo
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obo

Über den weiteren Verbleib der Männer entscheidet die zuständige Ausländerbehörde? Was soll das denn ? Die haben doch schon entschieden, daß der eine zur Fetnahme ausgeschrieben war, als Asylant abgelehnt wurde. Warum also alles wieder von vorn? Haben wir zu viel Geld? Ab mit den Kerlen,in eien Buss, angekettet und Richtung Albanien mit Tätowierung auf die Stirn auf Dauer abgelehnt und basta. Fertig aus.