Belgrad: Erneut Krawalle wegen Corona-Ausgehverbot

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In der serbischen Haupstadt Belgrad ist eine Kundgebung gegen die Corona-Politik der Regierung von Gewalt überschattet worden. Es ab zahlreiche Verletzte. Nach inoffiziellen Angaben wurden 70 Randalierer festgenommen.

Eine Gruppe nationalistischer Demonstranten war in das serbische Parlament eingedrungen. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei. Nach etwa zwei Stunden setzten die Beamten Schlagstöcke und Tränengas ein, um die Ansammlung von Randalierern aufzulösen.

Auslöser der Proteste war die Ankündigung der Regierung, ein Ausgehverbot für das Wochenende zu verhängen. Nach zahlreichen, überwiegend friedlichen Protesten, nahm die Regierung die Pläne zurück und verbot Versammlungen von mehr als zehn Personen. In Serbien waren die Corona-Neuinfektionen zuletzt wieder deutlich gestiegen.

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