BAMF sieht sich auf neue Balkan-Flüchtlingswelle viel besser vorbereitet als 2015

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Symbolbild

Aktuell geschätzt halten sich 12.000 Migranten – Tendenz steigend – in der Balkanregion auf, um nach Mittel- und Westeuropa zu gelangen, das primäre Ziel ist Deutschland, das Land mit verlockender Rundumversorgung, mit oder ohne Papiere, mit einklagbarem Asylanspruch und diversen Abschiebehindernissen.

Während das Bundesinnenministerium „mit großer Sorge“ auf die zunehmende illegale Migration über die neue Balkanroute blickt und wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrt, unfähig sich zu bewegen, sieht sich das BAMF auf die neue Flüchtlingswelle gut gerüstet – viel besser als 2015. Ist die Aufnahme der Wirtschaftsmigranten bereits beschlossene Sache, schließlich naht der Winter? Besser vorbreitet heißt wohl, das Durchwinken wird geräuschloser verlaufen, die Antragsformulare liegen und die Unterkünfte stehen bereit? Die Einzigen, die nicht vorbereitet sind bzw. werden, sind mal wieder die Bürger.

Focus Online vom 14.11.2019:

Angesichts einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen, die über den Balkan Richtung Deutschland ziehen, hält sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für gut gerüstet.  Behördenräsident Hans-Eckhard Sommer sagte dem Nachrichtenmagazin FOCUS, seine Behörde habe Vorkehrungen getroffen. So habe man unter anderem strukturelle Veränderungen vorgenommen und geschulte Mitarbeitende identifiziert, die flexibel und auch kurzfristig in mehreren Bereichen eingesetzt werden könnten. Derzeit hat das BAMF 1700 Entscheider. Sommer: „Eine Situation ähnlich wie 2015 wäre natürlich für alle Beteiligten immer noch eine Herausforderung, aber wir sind heute sehr viel besser vorbereitet.“
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