Baerbock: „Wir lassen Moldau weder in Kälte noch in Dunkelheit allein“

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Mit 100 Millionen Euro Soforthilfe wollen die Teilnehmer der dritten Geberkonferenz für Moldau die unmittelbaren Auswirkungen der Energiekrise abfedern und Moldau über den Winter helfen. „Wir lassen Moldau weder in Kälte noch in Dunkelheit noch in einer drohenden Rezession allein“, sagte Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). „Solidarität ist der Wert, der uns in Europa und in der EU ausmacht“, fügte sie hinzu.

Zu den 100 Millionen Euro, die in Paris versprochen wurden, will Deutschland 32,35 Millionen beitragen. Das Geld soll vor allem für die Stärkung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz, den Ausbau der Trinkwasserversorgung und die Unterstützung Moldaus bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine eingesetzt werden. Frankreich versprach eine zusätzliche Sonderhilfe von 100 Millionen Euro. Bei einer ersten Konferenz im April in Berlin und einer zweiten im Sommer in Bukarest waren insgesamt 1,2 Milliarden Euro Hilfe versprochen worden.

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Politikstube: Erst 37 Millionen plus 3 Millionen Euro Nachschlag und in einem ersten Schritt 2500 ukrainische Flüchtlinge aus Moldau direkt nach Deutschland holen. Im Juli 2022 sagte Baerbock 77 Millionen Euro für Moldau zu und nun weitere 32,35 Millionen Euro.

Deutsche Tafeln am Limit, Energie- und Lebensmittelpreise steigen, Rentner sammeln Flaschen, für immer mehr Bürger wird der Campingplatz das neue Zuhause, Wärmehallen für ärmere Bürger, Deutschland steht vor der größten Krise – und als wenn das Land keine eigenen Sorgen hat, verschenkt Baerbock deutsches Steuergeld ins Ausland. Vielleicht sollte man in dieser schwierigen Zeit das Budget des Außenministeriums kürzen?

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