Baerbock (Grüne) fordert großzügiges Kontingent für die legale Flucht nach Europa

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Vor dem EU-Gipfel fordert Grünen-Chefin Annalena Baerbock ein großzügiges Kontingent für die legale Flucht nach Europa und den Aufbau einer europäischen Seenotrettungsmission. Zum einen kann man kein EU-Land zur (weiteren) Aufnahme von „Flüchtlingen“ zwingen, denen es in ihrer Heimat zu warm oder zu kalt ist, zum anderen würde ein europäischer Shuttletransfer übers Mittelmeer noch mehr Einreisewillige bedeuten, letztendlich würde Europa selbst zu Afrika und den Nahen Osten werden.

Frau Baerbock muss sich schon entscheiden, entweder Klimaschutz mit Verspargelung der Landschaft und reichhaltigen Nahrungsanbau für vegane Ernährung, dafür wird jeder Quadratmeter Boden benötigt, oder hier und da noch ein Milliönchen „Flüchtlinge“ nebst Familiennachzug, die weitere Ressourcen (Wohnungsbau, Parks und Grünflächen abholzen, Kosten der Versorgung etc.) verschlingen, die Bevölkerungszahl und damit den CO2-Ausstoss erhöhen. Beides zusammen wird nicht funktionieren.

Rheinische Post berichtet:

Zum Internationalen Weltflüchtlingstag hat Grünen-Chefin Annalena Baerbock die Staats- und Regierungschefs des EU-Gipfels dazu aufgefordert, ihre restriktive Flüchtlingspolitik zu beenden. „Die Staats- und Regierungschefs sollten am Donnerstag endlich ein großzügiges Kontingent für die legale Flucht nach Europa beschließen“, sagte Baerbock der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

Sie müssten aufhören, sich der gemeinschaftlichen Verteilung von Geflüchteten zu verschließen, und ein Sofortprogramm zum Aufbau einer europäischen Seenotrettungsmission auf den Weg bringen. „Es ist ihre verdammte Pflicht“, sagte Baerbock und verwies darauf, dass gleichzeitig mit dem Gipfel wieder ein Rettungsschiff der Hilfsorganisation Sea-Watch mit mehr als 40 Menschen an Bord über das Mittelmeer irre und nirgendwo anlanden dürfe.

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